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Der Vorsitzende richtet daher die Bitte an den anwesenden Pressevertreter, in der Zeitung durch entsprechende Veröffentlichung nochmals auf die, durch die bestehende Wasserknappheit zurückzuführende Einschränkung des Verbrauchs :
hinzu weisen.
Werkleiter Glasner trägt weiterhin vor, daß zur Zeit Vorbereitungsarbeiten für eine 100 m - Bohrung im Distrikt Hain laufen, die im ersten Drittel des nächsten Jahres zu einem Ergebnis führen werden.
Ratsmitglied König weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß bei einer eventuellen Neuplanung der Versorgungseinrichtungen diese nicht wie bisher auf einen Bedarf von 15-20 Jahren zu planen sei, sondern auf einen längeren Zeitraum zu beziehen sei.
Ratsmitglied Gerz, CDU-Fraktion, sieht keinen Zusammenhang zwischen dem Wasserlieferungsvertrag des jetzigen Stadtteiles Eigendorf mit der Gemeinde Wirges und dem Bau eines Hochbehälters im Waldgebiet von Eigendorf.
Der Vorsitzende verweist jedoch auf diesen bestehenden Vertrag, der unverständlicher Weise festlegt, daß das gesamte, von Eigendorf nicht benötigte Wasser an die Gemeinde Wirges abzuliefern ist. Das würde also bedeuten, daß die Stadt Montabaur für die Gemeinde Wirges einen Hochbehälter errichtet.
b) Ratsmitglied Plüschke - SPD-Fraktion
Herr Plüschke fragt an, ob man die Kraftfahrer nicht durch ein entsprechendes Vorwarnschild auf den Zebrastreifen auf der Koblenzer Straße, in Höhe der Kreuzung Kolpingstraße/Peterstorstraße/Pählerstraße aufmerksam machen kann. Aus dieser Anfrage entwickelt sich eine rege Diskussion, aus der verschiedene Vorschläge für eine Verbesserung der dortigen Situation entstehen.
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.g vom : 1972 VI ;
So gut auch diese Vorschläge für eine Verbesserung in der Koblenzer Straße sind, besteht jedoch für die Schulkinder immer noch die Überquerung der Peterstorstraße und die hiermit verbundenen Gefahren.
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Es bleibt festzuhalten, daß im gegenwärtigen Zeitpunkt hier keine wirksame Abhilfe geschaffen werden kann. In diesem Zusammenhang verweist der Vorsitzende auf Zukunftsgedanken hinsichtlich der Schaffung einer Fußgängerzone im innerstädtischen Bereich, die auch im Rahmen eines Generalverkehrsplanes zu berücksichtigen ist, ebenso wie das zukünftige Schul- und Sportzentrum.
c) Ratsmitglied Fräulein Hoffmann - CDU-Fraktion
Fräulein Hoffmann weist darauf hin, daß entgegen verschiedenen Aussagen der Vergangenheit, die Räume des Bezirkszentrums von verschiedenen Jugendgruppen zur Durchführung von Veranstaltungen genutzt werden.
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