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d) Ratsmitglied Hannappel - Herr Hannappel fragt an, wann die Sprechstunde gemäß Auseinandersetzungsvertrag in Horressen ist.
Die Verwaltung erwidert, daß diese Sprechstunde für den kommenden Montag, den 12. 6. 1972 von 16.00 - 18.00 Uhr vorgesehen ist.
e) Ratsmitglied König - Herr König regt die Schaffung einer Familienkarte für die Frei- badesaison zum Preise von 45, — DM an.
Der Vorsitzende begrüßt diese Initiative, die jedoch nur in Abstimmung mit dem Kreis durchgeführt werden kann. Es wird daher unverzüglich mit dem Landrat Verbindung aufgenommen.
f) Ratsmitglied Schweizer - Herr Schweizer schlägt der Verwaltung vor, im Rahmen des Wettbewerbes "Unser Dorf soll schöner werden" die Bürger und Einwohner der Stadt Montabaur zu mehr Eigeninitiative aufzurufen.
Bürgermeister Mangels erwidert, daß nach den bisherigen Erfahrungen mit keiner großen Initiative zu rechnen ist. Es dürfte jedoch schon als Fortschritt betrachtet werden, wenn die Einwohner und Bürger die vorhandenen Grünanlagen besser pflegen und vor allen Dingen besser schützen würden.
g) Ratsmitglied Daubach - Herr Daubach bittet, dafür zu sorgen, daß die Anlegung einer Straßendecke über den bereits verrohrten Waldbach in Eschelbach schnell durchgeführt wird, um für die bevorstehenden Kirmestage einen gangbaren Weg zu erhalten.
Es stellt sich heraus, daß für diese Arbeiten bereits ein Auftrag vergeben worden ist. Die Verwaltung wird daher die Ausführung dieses vergebenen Auftrages mit allem Nachdruck verfolgen, damit die Angelegenheit erledigt wird.
h) Bürgermeister Mangels - Der Vorsitzende weist auf den, dieser Niederschrift beigefügten Investitionsplan 1973 - 1977 hin und bittet innerhalb der Fraktionen um Beratung.
Es wird eine Ausfertigung dieses Investitionsplanes und eine Ausfertigung des Raumbedarfsplanes für die zukünftige Verbandsgemeindeverwaltung dieser Niederschrift beigefügt.
i) Bürgermeister - Der Vorsitzende unterrichtet die Versammlung von einer Entscheidung des Verwaltungsausschusses der Nassauischen Kulturstiftung, wonach die Veranstaltungen dieser Stiftung in Zukunft nicht mehr im hiesigen Schloß durchgeführt werden sollen. Trotz der Tatsache, daß diese Entscheidung innerhalb der Fraktion noch nicht vor- bzw. durchgesprochen werden konnte, ist man jedoch allgemein sehr enttäuscht hierüber und alle Fraktionen geben ihr Befremden zum Ausdruck. Man meint, daß die Breitenarbeit^*der Stiftung hier in Montabaur ihren Platz hat und
daß diese Stiftung nicht als Wanderbühne betrachtet werden kann, auch nicht unter dem Gesichtspunkt der Mittelpunktsbestrebungen zu Koblenz hin.
j) Bürgermeister - Beteiligung des Bundes an den Umplanungskosten Himmelfeld.
Es wurde seinerzeit vereinbart, daß der Bund sich an den Umplanungskosten für das Baugebiet "Himmelfeld" in Höhe von 50.000,-- DM mit einem Betrag von 30.000, — DM beteiligt. Die Verbesserung der Planung kam ja der klassifizierten Straße zugute.
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