Akte 
Sitzung 19. April 1972
Entstehung
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Herr Architekt Kittner ist nun in der Lage, auf dieser Basis weiter zu planen.

Punkt 2, ohne Vorlage

Beratung und Beschluß über die Änderung der Planung für das Feuerwehrhaus

Die von Architekt Graf überarbeiteten Pläne wurden zwischenzeitlich in einem Gespräch zwischen der Verwaltung und Herrn Disper sowie in einer Verhandlung im Gutachter- ausschuß nochmals durchgesprochen bzw. überarbeitet. In der heutigen Sitzung will nun Herr Graf die anwesenden Rats- bzw. Ausschußmitglieder mit diesen neuen über­arbeiteten Plänen bekannt und vertraut machen. Es wird zunächst die Planung vorge­tragen, für deren Durchführung ein 1. Bauabschnitt eingerichtet worden ist. Der Vor­sitzende kann bestätigen, daß der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur grundsätzlich mit der Konzeption einverstanden ist. Nach dem Vortrag von Herrn Architekt Graf trägt Herr Kreisinspekteur Ortseifen seine Bedenken gegen die vor­liegende Planung vor. Es sind dies hauptsächlich folgende:

a) Die Halle im Trakt auf der rechten Seite hat nur eine Länge von 14,76 m, während das Normmaß eine Länge von 15 m vorschreibt,

b) Das Büro ist im 1. Stock auf der Rückseite eingeplant. Nach seiner Meinung müßte das Büro an die Vorderseite des Hauses, um dem Mann, der diesen Raum praktisch als Kommandostand besetzt, einen besseren Überblick über die Hallenausfahrten

zu geben,

c) Der Standort dieses Feuerwehrhauses ist nicht gerade günstig für die Feuerwehr­leute. Dieses ist im übrigen ein immer wieder vorgetragenes Argument gegen die Wahl dieses Platzes. Es muß unbedingt eine andere, bessere Lösung für

die Zuwegung gefunden werden (evtl. Rutsche, Rutschstange oder automatische Treppe).

Das Argument der schweren Begehbarkeit kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Man muß eben einen Kompromiß suchen.

Der Vorsitzende kann zusammenfassend feststellen, daß die beiden ersten von Herrn Ortseifen vor gebrachten Bedenken ausgeräumt und die vor geschlagenen besseren Lösungen verwirklicht werden. Das dritte Problem mit der Zuwegung wird geprüft und man will versuchen, zu der Treppenanlage einen zusätzlichen Zugang im Wege des Kompromisses einzuplanen.

Herr König bittet, Planung und Bauausführung so universell zu gestalten, daß das Gebäude später auch einmal einem anderen Verwendungszweck z. B. der Unterbrin­gung des städtischen Fuhrparks dienen kann.

Eine entsprechende Anfrage des Herrn Ortseifen kann der Vorsitzende so beantworten, daß die Ausfahrt im Entwurf des Bebauungsplanes zur Sauertalstraße hin vorgesehen ist.

Herr Oftseifen kommt noch einmal auf die Lage des Büros bzw. der Kommando­zentrale zurück. Der Vorsitzende schlägt folgenden Kompromiß vor: Einrichtung

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5 vom 1972 , VI

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