Akte 
Sitzung 19. April 1972
Entstehung
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Nichtöffentl . Sitzung

Punkt 1, ohne Vorlage

Beratung und Beschluß über die Änderung der Planung für das Altersheim

Der Vorsitzende berichtet, daß die in Erwartung höherer Bundes- und Landeszuschüsse abgeänderten Zuschußanträge nunmehr dem Ministerium vorliegen. Er habe die Zusage vom Ministerium erhalten, innerhalb der nächsten 3 Wochen mit dem Bewilligungsbe­scheid rechnen zu können.

Zu diesem Tagesordnungspunkt sind die Herren Architekt Kittner und Bau-Ing. Schäfer erschienen. Als erster berichtet nun Herryf Schäfer über den Zeitplan, der für den Er­weiterungsbau des Altersheimes geplant worden ist. Man rechnet damit, am 1.6. 1972 mit den Erdarbeiten beginnen zu können, nachdem zuvor am 18. Mai das Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung bekannt geworden ist. Mit dem Beginn der reinen Rohbauar­beiten kann am 15. 6. 1972 gerechnet werden. Das Richtfest kann dann zwischen dem 6. und 15. 10. 1972 erfolgen, der Einzugstermin in die fertigen Gebäude würde dann sehr wahrscheinlich der 1. 4. oder 1. 5. 1973 sein.

Hauptsächlicher Beweggrund für die Aufnahme dieses Beratungspunktes in die Tages­ordnung war jedoch eine Änderung in der Planung. Von Insassen und insbesondere von der Hausleitung des Altersheimes ist der Wunsch vorgetragen worden, im Erdgeschoß des Anbautraktes ein Bewegungsschwimmbecken einzubauen.

Herr Architekt Kittner berichtet nun von der planerischen Seite sowie von der kosten­mäßigen Seite in der Erstellung und den späteren betrieblichen Unterhaltungskosten einer solchen Anlage.

In der sich anschließenden Diskussion werden verschiedene Fragen gestellt, die von den rein technischen Problemen über die Bezuschussung bis zu Zweifeln reichen, ob die jetzige Altersheimbesatzung überhaupt von einer solchen Möglichkeit Gebrauch machen wird. Es bleibt festzuhalten, daß auch die Schwestern des Altersheimes das Vorhandensein einer solchen Einrichtung sehr begrüßen würden.

Es ist auch nicht so, daß die für das Schwimmbecken vorgesehenen Räume späterhin in irgendeiner Weise fehlen würden.

Abschließend bleibt festzuhalten, daß man über die Höhe der von Herrn Architekt Kittner angegebenen Folgekosten Zweifel vorbringt.

Einstimmig entschlossen sich die Mitglieder des Stadtrates, des Haupt- und Finanz­ausschusses, des Bauausschusses und des Hospitalausschusses für den zusätzlichen Einbau eines Bewegungsbades in der hier vorgetragenen Form.

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