XXIX
III. Ausblick
Der Handlungsspielraum der Stadt hängt wie der aller öffentlichen Haushalte von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. Diese wird zunehmend von außen mit beeinflußt und ist deshalb schwieriger abschätzbar. Klar erkennbar ist aber, daß die "fetten Jahre" vorüber sind und auch den Gemeinden der Wind zunehmend schärfer ins Gesicht bläst.
Zu gebremsten Einnahmeerwartungen kommen Kostensteigerungen und ein waht scheinlich dauerhaft höheres Zinsniveau als im Schnitt der letzten Jahre hinzu.
Die finanzielle Entwicklung zwingt dazu, alle Ausgaben auf das Unabweisbare zu beschränken. Dazu gehört auch, alle freiwilligen Leistungen sehr kritisch zu überprüfen. Bei Investitionen wird noch sorgfältiger als bisher zu prüfen sein, ob der Eigenanteil und die Folgekosten tragbar sind. Zu diesen Folgekosten gehören insbesondere der mit der weiteren Neuverschuldung verbundene Schuldendienst. Die Stadt wird zudem Überlegungen über eine Verbesserung der Einnahmesituation anstellen müssen.
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