Anlage 2 zur Niederschrift
Verbandsgememdeverwaltung
Montabaur, 26. März 1981
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Vermerk
Betr.: Straßenführung im innerstädtischen Bereich
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Nach vorheriger Terminabsprache fand am Donnerstag, dem 19. März 1981 zusammen mit Herrn Dr. Custodis und Frau Friedsam ein Ortstermin statt, zu dem über die Straßenplanung im Bereich der Hospitalstraße und der Biergasse gesprochen wurde. Die Straßenführung und insbesondere der Engpaß im Bereich der Stadtmauer war der besondere Punkt der Ortsbesichtigung. Herr Dr. Custodis überzeugte sich von den vorliegenden Planungen und der örtlichen Gegebenheit,und konnte an diesem Abend zu dem erörterten Sachverhalt keine abschließende Stellungnahme abgeben. Er sicherte zu, mit dem Leiter des Straßenbauamtes Diez, Herrn Ltd. Baudirektor Wagner, den Sachverhalt zu erörtern und mir danach eine Stellungnahme zuzuleiten.
Da diese Stellungnahme mir bis zum 25. 3. 1981 noch nicht schriftlich vorlag,
habe ich Herrn Dr. Custodis angerufen und ihn mit Blick auf die heutige Rat- rl^
Sitzung um eine Entscheidung gebeten.
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Diese sieht wie folgt aus:
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1. Die Notwendigkeit der Straßenführung wird anerkannt. Eine verkehrsgerechte Lösung soll angestrebt werden.
2. Diese verkehrsgerechte Lösung soll wie folgt aussehen:
a) Bürgersteig an der Seite der Biergasse 1,50 m,
b) Fahrbahnbreite 6,50 m,
c) Schrammbord 0,50 m,
d) im Bereich der Stadtmauer soll ein Durchgang für Fußgänger geschaffen werden
Sofern die vorgesehenen Maße zu einer Verringerung der jetzigen Mauerbreite führen, wird diesem zugestimmt.
3. Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro soll auf der Basis dieser Zahlen eine konkrete Planung für diesen Teilbereich erarbeiten und mit dem Amt für Denkmalspflege abstimmen.
Das Gespräch mit Herrn Dr. Custodis wurde mir in einem anschließenden Telefonat mit Herrn Wagner bestätigt. Einer solchen Lösung würde das Straßenbauamt zustimmen, sofern sie technisch durchführbar wäre. Sofern jedoch die erforderlichen Straßenarbeiten unter Beibehaltung eines Teiles der Stadtmauer nicht ausreichen würden, müsse die jetzt vorliegende Planung verwirklicht werden.
Auf diesen Sachverhalt angesprochen erklärte Herr Dr. Custodis seine erneute Bereitschaft zur Verhandlung über diesen Sachverhalt.
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(Mangels)
Bürgermeister
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