Akte 
Sitzung 29. November 1979
Entstehung
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Soweit mir bekannt, haben Umfragen in der Nachbarschaft statt­gefunden, und keiner der Nachbarn hat sich auch in nur irgend­einer Form über irgendwelche Belästigungen oder Immissionen beschwert.

Mein Handwerkbetrieb existiert seit fast einem Jahrhundert und hat sich ständig der technischen Entwicklung angepaßt.

Es wäre mir leicht möglich weitere Schalldämmungsmaßnahmen durchzuführen, obwohl ich dies nicht einmal für notwendig erachte.

In diesem Zusammenhang muß ich nochmals meine Verwunderung darüber zum Ausdruck bringen, daß mein Betrieb ohne irgendwelche Prüfung oder Test als derart störend eingestuft wurde, um eine Aussiede­lung in Erwägung zu ziehen.

Schließlich wird anderen Gewerbebetreibenden im Rahmen dieses Bebauungsplanes doch die Möglichkeit gegeben sich sogar noch zu erweitern, was nicht zur Verminderung gewisser Lärmbelästi­gung beiträgt.

Sicherlich werden viele meiner Mitbürger mit mir der Meinung sein, daß ein Handwerksbetrieb meiner Art in die Stadt gehört, und nicht in eine ferne Industrieansiedelung.

Ich führe nicht nur Großaufträge aus, sondern auch Reparaturen die im gesamten Innerstädtischen-Bereich anfallen.

Es kann sicher nicht Sinn einer Stadtsanierung sein, hier ge­wachsene Gewerbe- und Handwerksbetriebe völlig auszusiedeln, und somit eine weitere Lücke in der Versorgung der Bevölkerung aufzutun.

Abschließend erhebe ich hiermit förmlich Widerspruch gegen den hier anstehenden Bebauungsplan und erkläre, daß ich zu keiner Zeit mit einer Aussiedelung meines Betriebes einverstanden bin.