Akte 
Sitzung 20. September 1979
Entstehung
Einzelbild herunterladen

t

Ltabaur 5/39/79

teriatien schtug Pro?. Deitmann vor, weißen Betonstein zu ver- ^jenund die Fassade mit Kunstschiefer einzudecken. Atter- tjv dazu war der Vorschtag, auch die Brüstung mit Schiefer lerkteiden und weiße Fensterbändar zu verwenden.

,gegenüber steht der Vorschtag des Landeskonservators, das äude in rotem Ziegetstein zu mauern Der Ptaner war jedoch :rer Auffassung, da im Stadtkern das bestehende Rathaus ' jchvon der Materiatverwendung her ats dominierendes Struktur­iert eine ganz besondere Charakteristik zeigen sottte, die Mit auf den eigenen Erweiterungsbau übertragen werden sottte, htat sich andernfalts der Rathauserweiterungsbau im Vergleich len übrigen Gebäuden auf den Konrad-Adenauer-Ptatz ats ndkörper erweisen könnte.

Platzgestattung machte der Pianer darauf aufmerksam, daß 'assage zum Durchtaufen eintädt. Der tnnenhof bietet sich zum itetten von Stühten, etwa durch ein Cafe an Künstterische ente werden durch denSchusterbrunnen" gesetzt, für des- 3estattung ein Wettbewerb stattfinden sott.

Ptatz insgesamt sott durch Streifen, die als Entwässerungsrin- dienen, gegtiedert werden. Die Entwässerungsrinnen werden h Kteinpftaster gestattet, während der Ptatz insgesamt durch erbundpftaster ausgetegt werden soll. Außerdem sind Pflanzungen und Pftanzkübet sowie Bänke vorgesehen, so in Angebot für den Aufenthatt auf diesem Ptatz besteht.

in Grundetement entwickelt worden, das auf dte Gesamt- ttung des Konrad-Adenauer-Ptatzes bezogen ist. Der Zugang elgarage sott mit Pftanzbeeten ansprechend gestattet werden.

^schließend wurde über die vorgetegte Ptanung tebhaft dcbat- Ht, Die Ratsmitgtieder stettten Fragen und brachten Änderungs- j^htäge ein. Davon ist im wesenttichen fotgendesfestzuhat-

:s wurde vorgeschtagen, auf die Passage und den Lichtinnen- of zu verzichten, um eine größere Ftäche für Ladengeschäfte ereithatten zu können. Dem hiett der Ptaner entgegen, daß turch den Verzicht auf die Passage, zwar die Ladenftächen rgrößert werden könnten. Gteichzeitig hätte dies aber die igative Fotge, daß sich die Aussteltftäche der Fenster um ie Hätfte reduzieren würde. Auch den Lichtinnenhof hiett Ptaner für unbedingt notwendig, um für eine ausreichen- etichtung und Beteuchtung sowoht des Verwaltungstrak- ^ts auch der Ladengeschäfte und der Passage zu ermög- n. Dies sei auch nach dem Bauordnungsrecht erforder­te.

ine weitere Frage bezog sich darauf, ob das Rathaus genü- nd Reserveftäche für evtt. Erweiterungen der Verwattung- inder Zukunft beinhattet Die Antwort sowoht der Verwat- tung ats auch des Ptaners tautete, daß man die nach den Richt­linien zutässige Reserveftäche in den Ptan ausgewiesen abe.

iirgermeister Mangets wies darauf hin, daß das 3. Oberge- hoß im bestehenden Rathausgebäude, das nach den derzei- gen Ptanungen ats Abstettftäche verwendet werden sott, im edarfsfatte wieder ats Bürogebäude verwendbar sei, wenn- leich dies nach Mögtichkeit wegen der räumtichen Verhätt- isse nicht geschehen sötte. Mit Btick auf die weitere Zu- unft das stettte Prof. Deitmann ktar - sei auch eine räum- che Ausdehnung auf Nachbarftächen mögtich, wenn die Eigentumsverhältnisse zu ktären seien.

[Der Ptaner wurde auch gefragt, ob es mögtich sei, für die Hatzgestattung Alternativen zu entwicketn, diemehr grün" [versehen. Daraufhin wies Prof. Deitmann auf die Begrenzung [der Mögtichkeiten hin, die sich daraus ergibt, daß unter em Konrad-Adenauer-Ptatz die Tiefgarage ist. Es sei kaum }<ögtich, in Beton Bäume zu setzen. Attenfatts für einige Baum­en (Ftachwurzter) sei mit einem genügenden Wachstum

zu rechnen, wenn man entsprechende Socket anlege

Er signatisierte aber Bereitschaft, darüber eine Atternativ-Ptanunq zu erstetten.

Aufmerksam wurde auch auf die Tatsache gemacht, daß der Wunsch nach mehr Eingrünung mögticherweise auch mit der Zietsetzung koltidiert, den Konrad-Adenauer-Ptatz zu einem Kommunikationszentrum zu machen. Schtießlich seinen Grün- ftächen in diesem Bereich sehr kostenträchtig bezüglich ihrer Unterhattung.

d) Der Ptanverfasser wurde auch gefragt,wie er es mit den Kosten halte". Ein Ratsmitgtied erktärte, nach seinen tnforma- tionen seien bei einigen der von Prof. Deitmann vorgestettten Vergteichsprojekten die von dem Büro erstellten Kostenvoran- schtäge erhebtich überschritten worden Prof. Deitmann wies die Behauptung als unwahr zurück, tn den genannten Beispiels- fätten seien überwiegend die Kosten mit einer Präzision eingehat- ten worden, die setbst den Bauherrn überraschte, tn den ande­ren Fattan sei die Teuerung auf Änderungswünsche des Bauherrn zurückzuführen, atso nicht vom Ptanungsbüro zu vertreten Für die Ptanung in Montabaur bezifferte er die Kosten auf ca.

8 Mio. DM. Er wies aber auf die tmponderabilien hin, die sich aus der Baupreisentwicklung ergeben

e) Auf entsprechende Fragen wurde auch ertäutert, daß die Ptanung bereits so detailiert ist, daß die Funktion der Räu­me auf die vorhandenen Personen bezogen ist. Die Verwat- tung hat hier ihre Vorsteltungen bezügtich einer rationeHen und funktionsgerechten Zuteitung dar Räume unter Beach­tung der Stärke der Abteitungen vorgebracht, wobei das Büro Deitmann seine Erfahrungen auch hat einftießen tassen. Bürgermeister Mangets wies darauf hin, man habe großen Wert darauf getegt, die Abteitungen mit starkem Pubtikums- verkehr in den unteren Bereich sowohl des Rathauses ats auch des Rathauserweiterungsbaues unterzubringen, um sie für den Bürger teicht zugängtich zu machen.

f) Diskutiert wurde auch über die Frage, ob Großraumbüros oder Einzetbüros geschaffen werden sotten. Prof. Deitmann erktärte, er sei grundsätztich ein Freund eines Großraumbüros. Dies tasse sich aber bei der vorliegenden Ptanung nicht reati- sieren, vor attem weit die vorhandenen Gebäudesubstanzen genutzt werden sotten und Vorgaben beinhalten.

g) Bürgermeister Mangets beantwortete die Frage, ob die im Erdgeschoß des Rathauserweiterungsbaues ausgewiesenen Ladenftächen auch tatsächt ich verkauft werden könnten, durch den Hinweis, daß die Nachfrage das vorhandene Ange­bot übersteigt

h) Auf die Frage eines Ratsmitgtiedes, vertrat Prof. Deitmann die Auffassung, daß die sehr aktuette Frage der Energieein­sparung sich handwerktich besser lösen tassen, wenn das Rathaus mit Naturschiefer vermeidet werde,

i) Dem Wunsch nach Größenangabe kam der Mitarbeiter des Büros Deitmann, Junggtas, nach :

Das Gebäude habe ein Votumen von 8.570 cbm umbauter Raum. Darin ist die Eingangshafta im Erdgeschoß mit erfaßt.

Die Fremdnutzung beträgt 3.500 cbm.

tn den oberen Etagen beträgt die reine Nutzftäche 1.655

qm.

Der Sitzungssaat hat 224 qm und die Bürgerhatle 140 qm.

j) Gefragt wurde auch nach evtt. Umbaukosten im Altbau. Bür­germeister Mangets wies auf die notwendigen Veränderungen in der Bürgerhatte hin; ansonsten ergäbe sich keine Notwen­digkeit am vorhandenen Rathaus größere Veränderungen vorzunehmen. Vor attem sei auch die Ausstattung mit Büro- möbetn im wesenttichen ausreichend. Aus Gründen der Ptatz- einsparung sei in dem einen oder anderen Bereich jedoch zu übartegen, ob Einbauschränke instattiert werden.

Der Bürgermeister wies auch darauf hin, daß die Heizungsan- tage im Rathaus Antaß zu der Sorge bietet, ob sie noch durchhätt" bis der Rathauserweiterungsbau steht

h'

)

tg vom , 1979 VIII

ng vom

O . 1979

P. VIII

9 vom 1979 . VIII

o vom , 1979 . VIII