Akte 
Sitzung 22. Mai 1975
Entstehung
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II.

Nichtöffentlich

Sitzung

Zu Beginn der nichtöffentlichen Sitzung erhält der anwesende Redakteur der Westerwälder Zeitung, Herr Heil, auf Wunsch der Fraktionen Gelegen­heit, sich zu den erhobenen Vorwürfen bezüglich der Berichterstattung über die Partnerschaftsfahrt nach Brackley zu äußern. In diesem Gespräch wird angeregt, daß nach Möglichkeit die Berichte durch nachträgliche Informationen ergänzt werden sollen. Außerdem soll ein allgemeiner Ge­dankenaustausch zwischen den Fraktionsvorsitzenden und den Redakteuren der Westerwälder Zeitung erfolgen.

Punkt 11/1, ohne Vorlage

Beratung zu dem Planentwurf "Bebauungsplan Montabaur- Horressen"

Herr Wetzel vom Planungsbüro Immlau erläutert den Entwurf des Bebauungs­planes. Der Planentwurf findet die grundsätzliche Zustimmung des Stadt­rates. Der Stadtrat spricht sich in der nachfolgenden Diskussion jedoch für folgende Änderungen und Ergänzungen aus:

1. Um den Blick zum Schloß freizuhalten, sollen im Bereich entlang der Weserstraße und des Weges nach Horressen nur eingeschossige Baukörper mit Flachdächern zugelassen werden.

2. Oberhalb des Weges nach Horressen sollen in einem Teilbereich Grundstücke entlang des Weges für die Anlage von Grünflächen erworben werden. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes soll nicht erweitert werden.

3. Die vorgesehenen Grünflächen entlang der Haupterschließungs­anlage sollen entfallen. Dafür sollen großkronige Bäume ange­pflanzt werden. Die Bürgersteige sollen 2 m breit angelegt werden.

4. Im Gewerbegebiet soll den Grundstückseigentümern das Anpflanzen von hochstämmigen Bäumen zur Auflage gemacht werden.

5. Die Zuwegung zum Gewerbegebiet soll neu überdacht werden.

6. Für die Anlage eines Kindergartens soll eine Fläche für den Gemeinde­bedarf ausgewiesen werden.

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7. Der Teilbereich des Bebauungsplanes "Lindchen" soll in einem ge­sonderten Verfahren geändert werden.

Der Planentwurf mit den Anlagen (über Wohneinheiten, Flächenanteile usw.) soll den Fraktionsvorsitzenden zugeleitet werden. Diese Unterlagen sollen im Umlaufverfahren an die Ratsmitglieder weitergereicht werden.

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