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Punkt Il/ll, ohne Vorlage
Beratung über den Bau von Altenwohnungen (Sachvortrag des Planungsträgers)
Der Vorsitzende kann hierzu Herrn Dr. Dyckerhoff vom St. Georgs-Werk in Limburg sowie Herrn Jung und den Planer, Herrn Traut, begrüßen.
In dieser Besprechung kann festgestellt werden, daß die finanziellen Planungen bzw. Vorstellungen des St. Georgs-Werkes keineswegs auch nur annähernd mit den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Montabaur in Einklang gebracht werden können. Es bestehen Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Trägerschaft, der Finanzierung sowie der Umwälzung der Kosten auf die späteren Benutzer dieses Heimes.
Aus der Diskussion muß eine sich immer mehr abzeichnende und wohl von der finanziellen Möglichkeit der Stadt herkommende negative Einstellung gegenüber diesen Plänen festgehalten werden.
Auf der anderen Seite ist jedoch auch zu bemerken, daß der Vertreter des St.Georgs- Werkes nicht sehr von seinen Vorschlägen bezüglich der Finanzierung usw. abgehen wird.
Abschließend bittet der Vorsitzende die Vertreter des St. Georgs-Werkes um etwas Geduld. Die endgültige Entscheidung wird nach seiner Meinung spätestens in der nächsten Stadtratsitzung am 27. 2. 1973, wahrscheinlich aber schon vorher in der Haupt- und Finanzausschußsitzung, also innerhalb der nächsten 3 Wochen von dem heutigen Tage an fallen.
Punkt 11/12, ohne Vorlage
Beratung über den Bau einer beschützenden Werkstatt mit Internat (Besprechung mit Herrn Caritasdirektor Frank und dem Planungsträger)
Zur Einführung teilt der Vorsitzende mit, daß die Verhandlungen mit Kreis und Land laufen. Die Vorgeschichte ist dem Stadtrat durch einen früheren Vortrag des Herrn Caritasdirektor Frank bekannt.
Eine Voraussetzung für die Durchführung dieser Maßnahme ist die Bereitstellung eines entsprechenden Grundstückes. Der Vorsitzende kann daher Herrn Caritasdirektor Frank mitteilen, daß im öffentlichen Teil dieser Sitzung über die Vorlage Nr. 101 e, die den Verkauf eines entsprechenden Grundstückes an den Caritasverband zum Inhalt hat, einstimmig abgestimmt worden ist.
Die hauptsächliche Frage für die jetzige Diskussion ist für Rat und Verwaltung der Stadt Montabaur die bauliche Seite einer solchen beschützenden Werkstatt in Verbindung mit einem Internat auf dem gleichen Grundstück.
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