Akte 
Sitzung 12. Juni 1975
Entstehung
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d) Die Verwaltung unterrichtet den Rat Uber ein Schreiben des Straßenbauamtes Diez, ln dem dieses den Antrag auf Ausbau des Bürgersteiges entlang der L 313 ablehnt.

Der Stadtrat hatte seinerzeit die Initiative ergriffen und den Ausbau eines 2 m breiten Fußweges zwischen der Stadt Montabaur und dem Stadtteil Eschelbach entlang der L 313 angeregt. Das Straßenbauamt Diez begründet seine ablehnende Entscheidung damit, daß fUr die Herstellung eines 2 m breiten Gehweges zusätzlicher Grunderwerb erforderlich Ist, und daß diese Maßnahme angesichts der finanziellen Situation nicht zu realisieren sei. Im Übrigen wird die Auffassung vertreten, daß der 1 m bis 1,30 m breite Fußweg ausreichend sei.

e) Es wird über ein Schreiben einer Bürgerinitiative Im Stadtteil Eigendorf (Anlieger der Waldstraße) Informiert. Dieses Schreiben soll ln der nächsten Bauausschußsitzung behandelt werden.

Ratsmitglied Kochern Ist der Auffassung, daß der Inhalt dieses Schreibens Im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung behandelt werden sollte. Man Ist jedoch allgemein der Auffassung, daß dieses Thema zunächst nicht ln die Stadtratsitzung, sondern ln die nächste Sitzung des Bauausschusses verwiesen werden soll.

f) Bürgermeister Mangels berichtet, daß Ihm ein Schreiben bezüglich der Gründung einer Universität Koblenz zugegangen Ist. Dieses Schreiben soll den Fraktions­vorsitzenden zugeleltet werden.

g) Ra+smltqlled Witte berichtet, Ihm sei ein Schreiben von Herrn Horst Sanner zuge- nanyen, in dem dieser ausführt, daß an seinem Wohnhaus ln der Sauertalstraße 11 Schäden aufgetreten seien, die bereits vor längerer Zelt der Verwaltung gemeldet worden sind. Diese Angelegenheit sei noch nicht geklärt und Herr Sanner habe seit längerer Zelt nichts mehr von der Verwaltung gehört.

Bürgermeister Mangels nimmt den Hinweis zur Kenntnis und sagt zu, daß die Ver­waltung Initiativen ergreifen wird.

h) Ratsmitglied Schweizer bemängelt, daß die Schäden an den städt. Häusern Im Fürstenweg, die durch den Ausbau des Fürstenweges entstanden sind, noch nicht behoben sind.

Bürgermeister Mangels teilt mit, daß ln dieser Angelegenheit das Gutachterver­fahren läuft, und daß vor Abgabe des Gutachtens keine Reparaturen vorgenommen werden können.

1) Ratsmitglied Schweizer regt an, daß an der Kreuzung Albertstraße/Frelherr-vom- Steln-Straße/Fürstenweg ein Zaun angebracht werden soll, well die Fußgänger nicht die eigens dafür errichtete Unterführung benutzen, sondern über die Fahr­bahn laufen.

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Ule Verwaltung teilt mit, daß die Krelsverwaltung die entsprechenden Arbeiten bereits 1n Auftrag gegeben hat. In diesem Zusammenhang wird bemängelt, daß die Unterführung nicht zweckgemäß genutzt wird, sondern Insbesondere Jugendlichen nur dazu dient, Unfug zu treiben. Auf die Verunreinigung der Unterführung weist Frau Schneider (SPD-Fraktlon) hin. Die Verwaltung sagt zu, eine Säuberung vorzunehmen.

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