Akte 
Zusammenkunft der Bügermeister der zukünftigen VG-Montabaur im Sitzungssaal Rathaus am 09. März 1970
Entstehung
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Gemeinde Heiligenroth Gemeinde Hübingen

Gemeinde Holler

Gemeinde Horbach

Gemeinde Horressen Gemeinde Niederelbert

Gemeinde Oberelbert Gemeinde Reckenthal Gemeinde Untershausen Gemeinde Welschneudorf Gemeinde Wirzenborn

Bürgermeister Müller Bürgermeister Loring I. Beigeordneter Hoffmann Bürgermeister Groß Kilian

Bürgermeister Wilhelmi I. Beigeordneter Meuer I. Beigeordneter Hannappel Bürgermeister Hübinger I. Beigeordneter Wüst Bürgermeister Wayand Bürgermeister Kilian Bürgermeister Söllner Herr Müller Bürgermeister Kraus

Folgende Gemeinden hatten keine Vertreter:

Gemeinde Ruppach-Goldhausen Gemeinde Stahlhofen

Bürgermeister Mangels begrüßt die Erschienenen als die Vertreter jener Gemeinden, die mit großer Wahrscheinlichkeit die zukünftige Verbandsgemeinde Montabaur bilden werden.

Zu Beginn der Sitzung macht Bürgermeister Mangels auf das neue Nachrichtenblatt der Gemeinde "Rund um Montabaur" aufmerksam und weist auf die Vorteile hin, die ein solches gemeindliches Nach­richtenblatt für die örtlichen Verwaltungen schlechthin hat.

Die beabsichtigte Gründung der zukünftigen Verbandsgemeinde Mon­tabaur ist im Gegensatz zu den übrigen geplanten Verbandsgemein­den im Unterwesterwaldkreis die einzige Gebietskörperschaft, die mit weitgehender Zustimmung der befragten Gemeindevertretungen rechnen kann. Eine ablehnende Stellungnahme hat lediglich die Gemeinde Oberelbert zur Zielplanung des Innenministeriums abge­geben mit der Begründung, daß zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein Beschluß herbeigeführt werden könne.

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Die Bedenken der Gemeinde Eschelbach betreffen vorwiegend den Zusammenschluß zu einer Mehrortsgemeinde, die mit Montabaur, Hor­ressen, Eigendorf und Eschelbach gebildet werden soll.

Die drei Parteien des Kreistages haben sich inzwischen auf eine gemeinsame Konzeption geeinigt. Diese drei Fraktionen sind der Ansicht, daß von den Vorstellungen des Zielplanes nicht abge­wichen werden soll. Die ablehnenden Gemeinden sollen dann zu ei­nem späteren Zeitpunkt in dem üblichen Anhörverfahren ihre Be­denken Vorbringen können.

Den Anwesenden ist bekannt, daß noch zwei weitere Gemeinden die Absicht bekundet haben, zur späteren Verbandsgemeinde Montabaur zugeordnet zu werden. Es handelt sich dabei um die Gemeinden Boden und Großholbach. Im Falle Boden wird diese Absicht auch von den Kreistagsfraktionen gebilligt. Bei der Gemeinde Großhol­bach war man jedoch der Ansicht, einem Anschluß an Montabaur nicht zuzustimmen. Die zukünftig zu bildende Verbandsgemeinde Ost soll im Hinblick auf die Größenverhältnisse und Existensfähig- keit nicht gefährdet werden.

fl. Leg.-P. j vi. Leg

Leg.-P