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In feierlicher Form soll deshalb das Partnerschaftsverhältnis durch den Austausch von Urkunden'besiegelt werden. Es ist vorgesehen, in der Zeit vom lß. - 16. Juni 1970 in Tonnerre und im September 1970 in Montabaur die Partnerschaftsurkunden auszutauschen.
Dabei sollen der lß. und 16. Juni Reisetage sein, während am 14. und lß- Juni die festlichen Veranstaltungen in Tonnerre stattfinden. Der Termin für die Veranstaltungen in Montabaur wird bei diesem Besuch in Tonnerre festgelegt.
Der Vorsitzende weist ferner darauf hin, daß die deutsch-französische Gesellschaft erstmals zusammen mit dem Filmclub am 18. März 1970 zu einem Vortragsabend ins Pfarrzentrum einlädt, bei dem unter anderem der Buntfilm über die beiden Städte Montabaur und Tonnerre gezeigt wird.
Anschließend an seine Erläuterung bittet der Vorsitzende, zu dem Partnerschaftsverhältnis Montabaur/Tonnerre Stellung zu nehmen. Die abgegebenen Erklärungen zur Partnerschaft durch den Fraktionssprecher der SPD, Herrn Witte, und den stellvertretenden Fraktionssprecher der CDU, Herrn Seul, sowie des stellvertr. Vorsitzenden der deutsch-französischen Gesellschaft, Herrn Notar Eich, bekunden übereinstimmend, daß sie die Aufnahme des Partnerschaftsverhältnisses im Rahmen des deutsch-französischen Ausgleiches sehr begrüßen.
Im Anschluß daran gibt der Vorsitzende die kommenden Planungen im Rahmen des Partnerschaftsverhältnisses bekannt.
Über die Ostertage werden ß Fußballmannschaften des TUS Montabaur nach Tonnerre fahren. Zum gleichen Zeitpunkt wird eine Gruppe von etwa ßO - 40 Leichtathleten aus Tonnerre in Montabaur erwartet, um Kontakte mit der Bevölkerung aufzunehmen und soweit es die Witterung zuläßt, sich auch in sportlichen Vergleichskämpfen zu messen.
Der Filmclub Mons-Tabor hat eine erneute Reise nach Tonnerre in Aussicht gestellt.
Der Kirchenchor von Tonnerre wird den hiesigen Kirchenchor am l.,2. und ß. Mai in Montabaur besuchen und die ersten Kontakte zwischen beiden Vereinen hersteilen.
Im Monat Juni fährt wieder eine Klasse der Untersekunda des hiesigen Gymnasiums für 6 Tage nach Tonnerre. Es ist in Aussicht gestellt worden, daß zu einem späteren Zeitpunkt eine Klasse aus Tonnerre zu einem Schüleraustausch nach Montabaur kommt. Im Anschluß an diese Ausführungen verliest der Vorsitzende den Wortlaut des Beschlußvorschlages zum Partnerschaftsverhältnis. Der Beschlußvorschlag hat folgenden Wortlaut:
"Nach dem guten Verlauf der bisherigen menschlichen Kontaktaufnahmen zwischen Bürgern, Vereinen und Schulen der Städte Tonnerre und Montabaur beschließt der Rat der Stadt Montabaur nunmehr die Begründung der offiziellen Partnerschaft zwischen der Stadt Tonnerre und der Stadt Montabaur.
Sitzung J 9- 3. 70 i' VI- Leg,.;
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Sitzung v. Lß.7.1970
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