Akte 
Sitzung 15. Dezember 1969
Entstehung
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Punkt 11/12, ohne Vorlage

Bauvoranfrage der Kreissparkasse Montabaur

Die Kreissparkasse beabsichtigt, ihr jetziges Kassengebäude abzu­reißen tind dafür einen Neubau zu errichten. Es soll sich dabei um ein 6-geschössiges Gebäude handeln unter möglichst großer Aus­nutzung des vorhandenen Baugeländes.

Sitzung v 9. 3. 70 VI. Leg,

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Der Bauausschuß hat dieserhalb bereits eine Ortsbesichtigung VI.Leg,

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Die Vorstellungen des Bauausschusses decken sich voll und ganz 16.4.1^

mit den Vorstellungen der Verwaltung. Die Verkehrsinteressen der VI.Leg,.

Stadt müssen jedoch gewahrt bleiben, da das Gebäude an der Ein­mündung der Wallstraße in die Bahnhofstraße steht. ' ^**3

Das durch das Grundstück der Kreissparkasse verlaufende Bachbett darf ebenfalls nicht beeinträchtigt werden.

Der Stadtrat folgt den Vorstellungen des Bauausschusses mit der Maßgabe, daß zur Sicherung des Bachbettes entsprechende Vorkeh­rungen getroffen werden müssen.

Uber die Höhe des Gebäudes ist zu erfahren, daß es zwar höher wie die Volksbank aber nicht höher wie der Turm des Nachbarhauses Dr. Noll wird.

Punkt 11/lß, ohne Vorlage Bauvoranfrage des Herrn Karl Nicolaus

Herr Nicolaus beabsichtigt, unterhalb des Hauses Fischer in einer Entfernung von 4 m vom Promenadenweg ein 2-geschössiges Haus zu errichten. Es erhebt sich die Grundsatzfrage, ob in diesem Gelän­de eine zusätzliche Bebauung zugelassen werden soll. Im Bebau­ungsplan "Wassergraben" sind diese Grundstücke für die bestehen­de Bebauung zugelassen, eine weitere Bebauung ist jedoch ausge­schlossen.

Nach längerer Diskussion und aufgrund der vorangegangenen Beden­ken im Bauausschuß, kommt man zu der Überzeugung, die Bauvoran­frage abzulehnen mit der Begründung, eine doppelte Bebauung auf ein und demselben Grundstück nicht zuzulassen.

Der Stadtrat schließt sich in einstimmiger Entscheidung der Ab­lehnung der Bauvoranfrage an.

Punkt 11/14, ohne Vorlage

Es handelt sich um das Grundstück, auf dem ehemals die Makrabowa- Häuser an der Elgendorfer Straße standen. Dieses Gelände war ver­kauft worden an einen Herrn Schmidt aus Hundsangen, der dort eine Werkstatt zur Reparatur und Wartung von NSU-Fahrzeugen errichten wollte. Aus betrieblichen und gesundheitlichen Gründen ist die Errichtung dieser Werkstatt hinfällig geworden. Weiterhin hat die Firma NSU kein Interesse mehr, einen derartigen Betrieb in Monta­baur zu errichten.

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