zur Wahl eines neuen Schiedsmannes und dessen Stellvertreters geeignete Personen der Verwaltung vorzuschlagen.
2. Abgabe eines Grundstücksteils an Anlieger der Mons-Tabor- Straße
Der Vorsitzende gibt dem Stadtrat zur Kenntnis, daß 4 Anlieger der Mons-Tabor-Straße an die Stadt den Antrag gestellt hätten, einen ca. ßO cm breiten Streifen an der Mons-Tabor-Straße, der entgegen der ursprünglichen Vermessung nach Fertigstellung der Straße übriggeblieben war, zu erwerben. Die 4 Anlieger sind bereit, den von der Stadt geforderten Grundstückspreis von 6,-- DM pro qm zu zahlen, weigern sich jedoch, die Kosten für die Verlegung einer Straßenlampe in Höhe vnn 170,— DM zu übernehmen.
In der nächsten Haupt- und Finanzausschußsitzung wird über die Kostenfrage für die Verlegung der Straßenlampe beraten werden.
ß. Beschwerdeschreiben des Theo Benner vom 26. 11. 1964
Der Vorsitzende verliest dem Stadtrat ein Schreiben des Herrn Benner, in dem dieser sich gegen den Bau von 8 Wohnungen für Räumungsschuldner an der Roßbergstraße ausspricht. Herr Benner faßt unter den Begriff Räumungsschuldner unduldsame Mieter und Asoziale und geht so weit zu behaupten, in der Kant- und Herderstraße in der "Sommerwiese" wären bereits genügend Einwohner dieses Personenkreises untergebracht. Er stellt den Antrag, der Stadtrat möge einen Beschluß fassen, wonach die zu erstellenden Wohnungen nur an solche Personen vermietet werden dürfen, die nicht dadurch Räumungsschuldner geworden sind, weil sie unzumutbare Mieter
oder Asoziale darstellen
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