Akte 
Sitzung 28. März 1967
Entstehung
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Meinung, nicht mehr Schilder im Stadtgebiet anzubringen, als notwendig sind. Er teilt mit, daß die Angelegenheit mit dem Straßenverkehrsamt diskutiert wird.

2. Kaninchenplage auf dem Friedhof

Stadtrat Müller fragt an, was gegen die Kaninchenplage auf dem Friedhof unternommen wird.

Der Vorsitzende gibt davon Kenntnis, daß nach allen Über­legungen und Rücksprachen mit Jägern keine Möglichkeit besteht, dieser Plage Herr zu werden, da in Ortsnähe nicht geschossen werden darf. Das Ausstreuen von Gift ist nach den jagdrechtlichen Bestimmungen nicht zulässig.

3. Notbeleuchtung Gebück

Ratsmitglied Witte regt an, am Gebück eine Notbeleuchtung während der Sperrung der Sauertalstraße anzubringen.

Hierzu vertritt der Vorsitzende die Meinung^der Verwaltung, davon abzusehen, da man mit einer Beleuchtung dieses Weges eine endgültige Wegeführung zementieren würde, was mit großen Haftungsrisiken für die Stadt als Grundstückseigen­tümerin verbunden ist.

Nach einer grundsätzlichen Aussprache wird wegen der baldi­gen Wiederbenutzung der Sauertalstraße von einer Ausleuchtung des Gebückweges abgesehen.

4. Autofriedhof "In der Höll"

Ratsmitglied Witte gibt von einer Mitteilung Kenntnis, nach der "In der Höll" ein Autofriedhof entsteht und bittet die Verwaltung, dagegen etwas zu unternehmen. Ratsmitglied Decker teilt dazu mit, daß sich wegen dieser Mißstände bereits die Naturschutzbehörde eingeschaltet habe und die Polizei beauftragt seit? die Grundstückseigen­tümer zu ermitteln. Eine Genehmigung für die Anlage eines Autofriedhofes ist bisher nicht erteilt worden.

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