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Stellungnahme zum Bericht des Herrn Otto Conradi in der
Pr esse
Zu Beginn der öffentlichen Sitzung nimmt der Vorsitzende
Bezug auf die in der West.erwälder Zeitung am 9. 10. 1964
erschienene Veröffentlichung des Herrn Otto Conradi mit
der Überschrift "Anlieger gibt schwarzen Peter zurück".
Dem Vorschlag des Herrn Conradi, sein Grundstück gegen
eine stadt- bzw. hospitaleigene Parzelle zu tauschen, kann
die Stadt nicht zustimmen, da 1. in unmittelbarer Nähe der
Wohnung des C.kein geeignetes Tauschgelände vorhanden ist,
2. dieses eine B vorzugung gegenüber den übrigen Umlegungs-
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beteiligten bedeutet und ß. nicht die Billigung des Umlegungsausschusses finden würde. Bei einer telefonischen Rücksprache wurde Herrn Conradi zugesichert, daß die Stadt dem Umlegungsausschuß empfehlen wird, ihm für seine Einlagefläche ein Baugrundstück zuzuteilen. Der Vorsitzende des Umlegungsausschusses sowie das Katasteramt haben zugesagt, dieser Empfehlung zu entsprechen. Obwohl Conradi von den bisherigen Bemühungen der Stadt unterrichtet war, hat er außer der Zeitungsnotiz keine Erwiderung gegeben.
Die Verwaltung nimmt von einer Veröffentlichung in der Presse Abstand, wird aber ihrerseits Antrag auf gerichtliche Entscheidung gern. § 164 BBauG, stellen, um den Fortgang der Arbeiten an der Rheinstraße durch die Verweigerung der vorläufigen Besitzeinweisung eines Anliegers nicht weiter zu beeinträchtigen und damit die Interessen der Allgemeinheit zu wahren.
Zu Punkt 1. Bekanntgabe von Eingängen
1. Vorschlag der ev. Kirchengemeinde Montabaur für die Benennung von Straßen in Neubaugebieten
Die evangelische Kirchengemeinde Montabaur hat mit
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