Akte 
Sitzung 31. März 1964
Entstehung
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Zu Punkt 14, Verschiedenes

1. Friedhofsplanung

CDU.- und SPD.-Fraktion fragen an, wann mit der Vergabe der Planungsarbeiten für den städt. Friedhof, insbesondere der Leichenhalle und der weiteren Belegungsfelder zu rechnen sei. Gerade die jetzige Situation auf dem Friedhof macht eine vordringliche Erledigung dieser anstehenden Probleme zu einer der Hauptaufgaben, die in nächster Zeit auf die Stadt zukommen.

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Stadtinspektor Sonnenschein gibt einen kurzen Bericht über den Stand der Dinge. Er führt aus, daß der Fried- hofsplaner, Architekt Schmidt, bereits eine Vorplanung über das neu erworbene Friedhofsgelände erstellt hat.

Die Bodenarbeiten, die Drainage des Geländes und die Anlage von Wegen erfordern einen Kostenaufwand von 120 000 DM.

Durch den Ankauf von neuem Friedhofsgelände hat sich der akute Notstand im Beerdigungswesen jedoch nicht gebessert, da das angekaufte Gelände für Bestattungs­zwecke noch nicht benutzt werden kann. Die Stadt muß mit einem Enteignungsverfahren rechnen, da 2 Grund­stückseigentümer ihr Gelände nur zu überhöhten Preisen abgeben wollen.

Der Bau der Leichenhalle stellt ebenfalls ein vordring­liches Problem dar, da die Gebrüder Keiner als Eigen­tümer des Grundstückes, auf dem der Arbeits- und Geräte­schuppen errichtet ist, zum 31. 12. 1965 das Pachtver­hältnis gekündigt haben.

Welches der beiden Probleme zuerst gelöst werden soll, wird vom Stadtrat in einem noch zu erstellenden Investi­tionsplan in einer der nächsten Ratssitzungen zu ent­scheiden sein.

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