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Einzugsgebiet von 30 000 Einwohner in Montabaur nicht zu erreichen ist. Diese Größenordnung entspricht etwa der HäLfte des Kreises. Aufgrund der zu erwartenden Besucherzahl aus dem Kreis kann nicht mit laufenden Zuschüssen seitens des Kreises gerechnet werden. Im Höchstfall erwartet die Stadt einen einmaligen Zuschuß zu den Baukosten der Anlage.
Die präzise Frage des Vorsitzenden geht dahin, zu erfahren, was ein Bad in der Größe 12,5 hzw. 10 x 25 m am Tage an Besuchern aufnehmen kann. Von Interesse sind in diesem Zusammenhang die personellen und die sächlichen Kosten.
Amtmann Schäfer beantwortet die Fragen des Vorsitzenden wie folgt:
"Selbstverständlich habe ich mit dieser Frage auch gerechnet. Wenn Sie schon Sorgen haben wegen der Baukosten, dann kann ich mir denken, daß diese Einrichtung nicht zur dauernden Sorge Ihres Stadtkämmerers werden darf. Es gibt eine gewisse Grenze, die Sie kennen müssen, wie hoch der Zuschuß ungefähr sein wird. Davon hängt dann Ihre Entscheidung ab, ob Sie dem Bau des Bades zustimmen oder nicht. Ich habe die Kosten von Bochum für 1 Jahr mitgebracht. Es wäre falsch zu sagen, daß Sie dasgleiche aufgrund dieser Unterlagen in Montabaur zu erwarten hätten. Das ist eine ganz falsche Rechnung, denn Sie haben ein Einzugsgebiet von 20 000 im Gegensatz zu uns von 35 000. Es wird Ihnen vielleicht gelingen, den Vormittagsbetrieb durch Schulbesuch und Besuche der Bundeswehr zu steuern, dagegen hängt der Nachmittagsbesuch nur von schönem Wetter ab.
Das Fassungsvermögen eines Beckens von 10 x 25 m wird folgendermaßen errechnet:
Die vorhandenen 250 qm Wasserfläche werden aufgeteiit auf pro Person 2,5 qm, so daß in der Stunde mit 100 Personen gerechnet werden kann. Bei 10 Stunden Öffnungszeit des Bades entspräche das einem Fassungsvermögen von 1 000 Personen, die Sie jedoch in Montabaur nie erreichen werden.
Zur genauen Berechnung der Besucherzahl ist eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erforderlich. Aus einem zu erstellenden
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