13 -
Finanzlage der Stadt eine solche Maßnahme nicht erlaubt. Es ist nur außergewöhnlichen Umständen zu verdanken, daß sich die städt. Finanzen nicht im Debet befinden. In diesem Zusammenhang erinnert der Vorsitzende ferner daran, daß die Stadt bereits im Jahre 1967 wahrscheinlich an einen neuen Volksschulbau denken muß. Sollte für die zu errichtende Realschule ein Gebäude zur Verfügung gestellt werden, so ist in erster Linie an das Gebäude an der Koblenzer Straße, das jetzige Aufbaugymnasium, zu denken, da es sich bei diesem Gebäude um ein wesentlich wertvolleres Objekt handelt als der alte Bau an der Gelbachstraße. Eine Benutzung von Volksschulräumen für Zwecke der Realschule ist nach Meinung des Vorsitzenden nicht zu empfehlen, da mit dem Einrücken der Bundeswehr keine Möglichkeit mehr gegeben ist, die Räume weiterhin zur Verfügung zu stellen. Der Vorsitzende schlägt dem Stadtrat vor, auf der Basis der geführten Diskussion die Verhandlungen weiter zu führen. Alle Fraktionen sind sich ja im Grund darüber einig, daß die Realschule nach Montabaur soll. Seitens der Verwaltung gibt der Vorsitzende noch folgende Erklärung ab:
Die Stadt Montabaur ist grundsätzlich daran interessiert, daß in ihrer Gemeinde eine Realschule errichtet wird. Sie schlägt aber zur Lösung der Raumfrage vor, das Anlaufen der Schule in dem Gebäude des jetzigen Aufbaugymnasiums zu bewerkstelligen und dieses Gebäude nach Verlassen durch das Aufbaugymnasium an die Stadt gegen Überlassung des jetzigen Internatsgebäudes in der Geibachstraße abzutreten.
Mit dieser Erklärung ist der Stadtrat einverstanden.
Beschluß zu Punkt 11/3
Personalangelegenheit
Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:
Der apl. Stadtassistent Georg Fetz ist unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Stadtassistenten zu ernennen und mit Wirkung vom 1. August 1962 in die Planstelle
einzuweisen.

