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nutzung und 720 fm auf die Endnutzung. Zum Einschlag kommen:
285 fm Eichen, 1990 fm Buchen, 535 fm Fichten und 95 fm Kiefern.
Stadt ein jährliches Einschlagssoll von ^^^**"* rj"* .J 1961 wurden bedingt durch Windfall und Trocknis 360 fm mehr emgesch&agen. Diese 360 fm sind bei der Aufstellung des Hauungsplanes für 1962 in der Vornutzung eingespart worden, um den abgeglichenen Hiebsatz ab FWJ 1963 an den festgesetzten Hiebsatz lt. Betriebswerk anzugleichen. Der Mehreinschlag von 360 fm wurde daher an dem normalen Einschlagssoll von 3265 fm in Abzug gebracht, daher nur 2905 fm. Die in der Vorlage der Verwaltung vom 14.1.1961 angenommene Roheinnahme von DM 105.000,— erhöht sich durch den Mehre inschlag von 360 fm um DM 20.000,— . Die Gesamtroheinnahme in 1961 von DM 158.966,— ist außer dem Mehreinschlag auf die erhöhten Holzpreise zurückzuführen. Normalerweise müßten die Einnahmen aus dem Mehreinschlag in das FWJ 1962 verbucht werden. In Anbetracht der angespannten Finanzlage wird vorgeschlagen, diese Mehreinnahme in das FWJ 1961 zu übernehmen.
Die Roheinnahme in 1962 wird vorläufig auf DM 104.000,— geschätzt. Dem gegenüber stehen die Gesamtausgaben in Höhe von 91.394,— DM für Werbungskosten usw. , so daß noch 12.606,— DM verbleiben.
Der Kulturplan wurde mit dem Revierbeamten, Oberförster Reifenberger, eingehend besprochen und auf die Notwendigkeit der eingesetzten Arbeiten und zwar:
Forstkulturen, Forstschütz, Wegebau, Grenzsicherung, Wasserbau, Vorflutarbeiten und Grabenräumung sowie Waldbrandbekämpfung geprüft. Gefordert werden DM 14.000,— bei einer Forstpflege von rd. 730 ha.
Der Finanz- und Hauptausschuß hat in seiner Sitzung vom 11.8.1961 die Annahme des Hauungs- und Kulturplanes für das Forstwirtschaftsjahr 1962 empfohlen.
Bei dem am 22.8.1961 stattgefundenen Stadtwaldbegang haben die vorl. Mitglieder des Waldausschusses, Beigeordneter Scheidt und die Stadträte Wüst und Bahl, die im Kulturplan 1962 eingesetzten Maßnahmen überprüft und anerkannt.
Trotzdem das Gesamtbild kein erfreuliches ist, stimmt die CDU.-Fraktion dem Hauungs- und Kulturplan zu. Stadtrat Witte macht bezgl. der Wegebaukosten den Vorschlag, Gewichtsbeschränkungen für die Fuhrwerke und Lastwagen vorzuschreiben.
Bürgermeister Kraulich erklärt hierzu, daß die Einführung der Gewichtsbeschränkung sehr schwierig sein wird, jedoch soll veranlaßt werden, daß die Stämme mittels Abschleppwagen bis an eine feste Straße transportiert werden und dort erst verladen werden.
Es wird folgender Beschluß gefaßt:
"Der Stadtrat beschließt einstimmig die Annahme des Hauungsplanes für das FWJ 1962 mit 2905 fm Einschlagssoll an Derbholz.
Der Stadtrat beschließt einstimmig die Annahme des Kulturplanes für das FWJ. 1962 in Höhe von 14.000,— DM."
Punkt 2
Beratung und Beschlußfassung über die Erstellung eines neuen Betriebswerkes
Das vom Stadtrat am 18.10.1951 für die Forstwirtschaftsjahre 1.10.1951 bis 30 9.1971 (20 Jahre) anerkannte und durch Herrn Forstmeister Hepe
23.11. 1961 jS
30.11.
1961
962 . ^
17 . 5 .
1962
5.11.
1962
L5.12J
1962
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