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Die Abgabe vorstehender Grundstücksparzelien hat zur Folge, daß die Stadt dem Hospitaifonds die Grundstücke bezahlen muß, wobei ein Preis von 12,— DM je Rute angemessen erscheint.
Außerdem muß die ßtadt die Grunderwerbssteuer, die Kosten und die Gebühren aus dem Vertrag, der mit den Eheleuten Kuncth abzuschließen ist, übernehmen. (5736,96 Kaufpr. + 402,— DM Gr.Erw.St. + 161,— DM Geb. )
Um die Gesamtsumme von ca. 6.3oo,— DM wird sich also in der Praxis der Ankaufspreis der Kunoth'sehen Äcker erhöhen. Das ergibt einen Ankaufspreis für die Parzellen auf der AlberthÖhe von 218,— DM. je Rute.
außerdem wird Kunoth die Pachtung der hospitaleigenen Parzelle Nr. 4969 = 97,39 ar = 389,56 Ruten "In der Bächel" so lange genehmigt, bis der Hospitaifonds diese Parzelle selbst benötigt. Mit der Zahlung der ortsüblichen Pacht hat sich Kunoth einverstanden erklärt.
2. Der Landwirt Jakob Lenz bzw. seine Ehefrau verkaufen an die Stadt Montabaur nachstehende Grundstücksparzellen
Flur 26 Nr. 93/4464 = 20,52 ar
Nr. 98/4469 = 26,35 ar
Nr. 4470 = 15,18 ar
Nr. 4471 = 21,13 ar
83,18 ar = 332,72 Ruten
zum Preise von 225,— DM je Rute, insgesamt 63,162,— DM, bei Herausnahme der auf den Grundstücksparzeilen 4470, 4471 und 98/4469 eingezeichneten Baugrundstücke für die Söhne des Herrn Lenz. Es handelt sich um 2 Grundstücke, von denen eines ca. 600 qm, das andere ca. 700 qm mißt. Diese Flächen werden vom Verkauf ausgeschlossen. Die tatkräftige Unterstützung der Bauvorhaben der Söhne Lenz durch den Bürgermeister wird zugesichert.
3. Frau #we. Maria Hübinger als Vertreterin der Erben Hannappel verkauft an die Stadt Montabaur die Grundstücksparzelle 4446 mit 16,10 ar = 64,40 Ruten zum Durchschnittspreis von 218,— DM je Rute, zusammen = 14.300,— DM.
In dem Preise von 218,— DM ist ein Ausgleich für die höhere Abfindung durch das unentgeltlich an den Landwirt Kunoth abzugebende Hospitalgelände mit einem Zuschlag von 1.200,— DM enthalten, sowie 6 Bäume, mit denen das Grundstück bestanden ist, je Baum 50,— DM, insgesamt 300,— DM.
4. Der Metzger Peter Lenz verkauft an den Hospitaifonds die Grundstücksparzellen
Flur 26 Nr. 4449 = 12,68 ar Nr. 4463 = 13,37 ar
26,05 ar = 104,20 Ruten
zum Preise von 218,— DM je Rute, insgesamt 22.715,60 DM.
Peter Lenz erhält vom Hospitaifonds das Grundstück in der Flur 26 Parz. Nr. 3597 = 16,64 Ruten zum gleichen Preis. Die auf dem Grundstück Lenz stehenden Bäume werden von einem Sachverständigen geschätzt und besonders vergütet.
Bei der späteren Umlegung der AlberthÖhe wird sich die Stadt dafür einsetzen, daß der Bauplatz auf der Gartenparzelle des Herrn Lenz
962 t
B5.ll
1962
K3.12
1962 n F
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