Die Stadtverwaltung glaubt, dass der Stadtrat die Abmachungen in der vorgetragenen Weise billigen kann, zumal die finanzielle Lösung durchaus günstig ist und der abzuschließende Vertrag auch vor sieht, dass an die von den Auto.bahnnebenbetrieben herzustellen= de Anschlußleitung auch private Anliegergrundstücke angeschlossen werden dürfen.
Stadtrat Rothbrust meldet sich zu Wort und stellt fest, daß der Vertrag in der vorliegenden Form abgeschlossen werden kann und
fragt an , ob dieser Abschnitt der Kanalisation nach Übernahme in
unsere Unterhaltung auch in unser Vermögen übergeht. Diese Frage
wird von Herrn Bürgermeister bejaht.
Stadtrat Kraemer findet die Funkte für den Vertrag noch unvoll =
ständig und schlägt einen weiteren Funkt über Unterhaltung und
Betriebskosten vor. Stadtoberinspektor Gilles äußerst dazu, daß
sowieso noch weitere Nebenpunkte ausgearbeitet werden müssen, die
dann später dem Stadtrat erneut vorgelegt werden. Jn dieser
*
Sitzung soll nur über die 6 dargelegten Funkte entschieden werden. Einstimmig faßt der Stadtrat folgenden Beschluß:
Der Stadtrat billigt grundsätzlich den Anschluß der Autobahntank- und Rastanlage Montabaur an die städt.Kanalisation. Hierüber ist ein Vertrag abzuschließen, in den die sechs Funkte vollinhaltlich aufzunehmen sind, die dem Stadtrat schriftlich mitgeteilt und in der heutigen Sitzung noch einmal erläutert worden sind.
Funkt 1
Aufstellung von Vorschlagslisten für die Wahl der Schöffen und Geschworenen für die Geschäftsjahre 196*1/62.
Jn der von der Verwaltung angefertigten Vorschlagsliste sind 45
Personen enthalten. Unterm 23. August d. J. war die Liste den ein=
zelnen Fraktionen zugesandt worden.
Einsprüche ergeben sich keine. Einstimmig stimmt der Stadtrat der Vorschlagsliste zu.
Bürgermeister Kfaulich gibt eine Mitteilung des Herrn Willi Schmidt, Montabaur, Großer Markt, bekannt, wonach die in seinem Hause für seinen Schwiegersohn zu errichtende ApotheP^die Bezeichnung "Rat = haus Apotheke " erhält.
Vifeiter gibt Herr Bürgermeister zur Kenntnis, daß Herr Wolters ihm eine schriftliche Zusage gemacht habe, mit dem Bau des Hotels Am Himmelfeld im Monat März des kommenden Jahres zu beginnen.
Mit diesen Informationen ist die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erledigt.
Während der kurzen Pause verlassen die Damen und Herren der Fresse

