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lei- Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:
Schafweide I und II der Stadt Montabaur wird ab 1. Oktober 1958
Jahren bis 30. 9. 1964 dem Landwirt und Schafhal-
zum Jahrespachtpreis
bis
Die
auf die Dauer von 6
ter Johann Brüse in Selters/Unterwesterwaldkreis, von 1.600,— DM verpachtet.
Der Vertrag ist nach dem Musterpachtvertrag abzuschließen. Eine Unterverpachtung ist nur mit Genehmigung des Bürgermeisters gestatteu."
Punkt ist die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erle
bt diesem
Stadtrat Witte führt noch aus, daß erfreulicher Weise die Bauarbeiten i ^9, Volksschulerweiterungsbau so gut vorangegangen waren, tün sei es aber leider versäumt worden, das Dach vor Einbruch der schlechten Witterung dicht abzudecken, so daß durch einige Löcher im hch Schnee und Regen in den Bau gekommen sei.
Leiter sei auch das Dach der -^'esthalle nicht mehr abgedeckt worden tnd die Feuchtigkeit in die Mauern gezogen.
per Bürgermeister führt hierzu aus, daß er mit dem Architekten, der (ie Bauleitung hat, die Angelegenheit besprechen will. Was das Dach der Festhalle betrifft, so hatte sich der Zimmermeister geweigert bei kr schlechten Witterung noch das Dach abzudecken.
ds erfolgen keine weiteren Anfragen. Die öffentliche Sitzung ist damit geendet. Es wird eine kurze Pause eingeschaltet.
uie Herren der Presse haben den Sitzungssaal verlassen. Der S-tadtrat peschließt in nichtöffentlicher Sitzung, die noch auf der Tagesordnung stehenden Punkte in "nichtöffentlicher Sitzung" zu beraten.
t)er Bürgermeister stellt die Öffentlichkeit wieder her und gibt den Beschluß bekannt. Sodann schließt der Bürgermeister die öffentliche Sit-
[I. Nichtöffentliche Sitzung,
Punkt 1
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Verkauf von städt. Bauplätzen.
)er Bürgermeister bittet Herrn Oberinspektor Gilles um Vortrag.
rnf der Wölfchesbitz, wo im vorigen Jahr 16 Wohnungen der Stadt bezugs- ertig hergerichtet wurden und in diesem Jahr weitere 8 Wohnungen erteiltet werden, verfügt die Stadt noch über 3 Bauplätze für je 1 Dop- )elhaus und über einen Einzelbauplatz für ein Zweifamilienhaus, üs handelt sich insgesamt um eine Baugrundfläche von 3.023 qm. is Ev. Hilfswerk hat Antrag auf Erwerb dieser Bauparzellen gestellt, ach Ansicht der Verwaltung ist es nicht empfehlenswert, noch weitere tadteigene Wohnungen zu erbauen, wenn auf andere Weise die Bautätigkeit gefördert werden kann. Das starke Ansteigen stadteigener Wohnungen ücht sich immer mehr als eine Belastung der Verwaltung bemerkbar, dis, ''enn sie in dieser Form weiter zunimmt, die Beschäftigung einer zusätzlichen Kraft zur Verwaltung dieses Vermögens erfordert, he Verwaltung ist daher der Ansicht, daß es für die Stadt besser ist, Je in den vergangenen Jahren, die Bautätigkeit durch Baugesellschaften 'eitmöglichst zu unterstützen. Aus diesem Grunde schlägt sie im Einvernehmen mit dem Finanz- und Hauptausschuß vor, die noch freien Bauplatze 'Au.i der Wölfchesbitz" an das Ev. Hilfswerk zu verkaufen.
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