Akte 
Sitzung 07. August 1958
Entstehung
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Heute brachte 1161*1* Architekt Zens die überprüft Der Bürgermeister gibt die abgegebenen Angebote ten und den überprüften Summen bekannt.

Sie lauten:

en Angebote zurück, mit den eingereich-

Firma :

eingere

icht

nachgeprüft

Dötzel & Co. Koblenz,

399

562

,61

DM

404

280

,89

DM

Arge. Bärbel u. Burg,

Montabaur

416

388

,96

DM

407

344

,05

DM

Heiligbrunner, Koblenz

483

295

,02

DM

432

598

,63

DM

Kleffel, Koblenz

436

273

,78

DM

436

372

,66

DM

A. Bärbel, Montabaur

445

129

,83

DM

444

658

,38

DM

Meissner, Koblenz

452

163

,41

DM

454

842

,37

DM

Brehm u. Klein, Koblenz,

439

283

,95

DM

455

128

,31

DM

Genevriere, Koblenz

459

895

,85

DM

463

143

,38

DM

Herkenroth, Siershahn

510

119

,70

DM

509

243

,88

DM

Der Bürgermeister führt sodann

weiter

' aus, <

daß von

Architekt und

j Bauleiter noch ein neuer Faktor eingeschaltet wurde, der bisher un­berücksichtigt blieb. Der Volksschulerweiterungsbau soll nicht erst } innerhalb von 12 Monaten, sondern von 9 Monaten bezugsfertig daste- I hen. Ein Bauunternehmer, der allein für die Erstellung des Rohbaues ' 12 Monate benötigt, kann also bei der Vergebung der Arbeiten nicht

berücksichtigt werden. Die Arbeiten wurden öffentlich, nicht be- j schränkt ausgeschrieben. Die Stadt ist somit nicht gehalten, dem f [ Billigsten die Arbeit zuzusprechen.

:{ Die einheimischen Unternehmen und Handwerker sollen beim Volksschul- j erweiterungsbau so weit als möglich berücksichtigt werden.

Der Volksschulerweiterungsbau soll weiteren Generationen dienen und

ij muß bei der Erstellung auf beste Qualitätsarbeit geachtet werden.

!}.

{: Mit den auswärtigen Firmen, außer der Firma Klef fei, Koblenz, die die Brücke in der Sommerwiese gebaut hat, hat die Stadt noch nicht zusammengearbeitet. Man müßte evtl, mit der Fa. Kleffel verhandeln, f; ob sie bereit ist, die 3 örtlichen Bauunternehmer mit zu beschäfti­gt gen. Es ist sehr wichtig, daß die Firma, die den Auftrag erhält, in ^ jeder Beziehung in Ordnung ist und finanziell eine gesunde Grundla­ge bietet.

h.

Der Bürgermeister unterbricht kurz die Sitzung, da ein Ratsmitglied bei der Fa. Andreas Bärbel, die ebenfalls ein Angebot abgegeben hat, als Maurer beschäftigt ist. Ratsmitglied Weyand verläßt den Sitzungs-

§ 35 der GO. besagt aber, daß wenn ein Ratsmitglied nicht verwandt oder verschwägert ist nur ausgeschlossen werden darf, wenn ein Son derinteresse" vorliegt. Ein Sonderinteresse wird verneint.

Stadtrat Weyand wird vom Bürgermeister über den Sachverhalt aufge­klärt und nimmt weiter an der Sitzung teil. . , . .

Herr Architekt Zens gibt eingehende Erläuterungen und bringt bei seinen Darlegungen zum Ausdruck, daß man bei der Vergabe eines so chen Projektes nicht auf 5 oder 10.000 DM sehen könne.

Man müsse einer leistungsfähigen Firma den Auftrag erteilen, die wirkliche Qualitätsarbeit leiste.

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