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Heute brachte 1161*1* Architekt Zens die überprüft Der Bürgermeister gibt die abgegebenen Angebote ten und den überprüften Summen bekannt.
Sie lauten:
en Angebote zurück, mit den eingereich-
Firma :
eingere
icht
nachgeprüft
Dötzel & Co. Koblenz,
399
562
,61
DM
404
280
,89
DM
Arge. Bärbel u. Burg,
Montabaur
416
388
,96
DM
407
344
,05
DM
Heiligbrunner, Koblenz
483
295
,02
DM
432
598
,63
DM
Kleffel, Koblenz
436
273
,78
DM
436
372
,66
DM
A. Bärbel, Montabaur
445
129
,83
DM
444
658
,38
DM
Meissner, Koblenz
452
163
,41
DM
454
842
,37
DM
Brehm u. Klein, Koblenz,
439
283
,95
DM
455
128
,31
DM
Genevriere, Koblenz
459
895
,85
DM
463
143
,38
DM
Herkenroth, Siershahn
510
119
,70
DM
509
243
,88
DM
Der Bürgermeister führt sodann
weiter
' aus, <
daß von
Architekt und
j Bauleiter noch ein neuer Faktor eingeschaltet wurde, der bisher unberücksichtigt blieb. Der Volksschulerweiterungsbau soll nicht erst } innerhalb von 12 Monaten, sondern von 9 Monaten bezugsfertig daste- I hen. Ein Bauunternehmer, der allein für die Erstellung des Rohbaues ' 12 Monate benötigt, kann also bei der Vergebung der Arbeiten nicht
berücksichtigt werden. Die Arbeiten wurden öffentlich, nicht be- j schränkt ausgeschrieben. Die Stadt ist somit nicht gehalten, dem f [ Billigsten die Arbeit zuzusprechen.
:{ Die einheimischen Unternehmen und Handwerker sollen beim Volksschul- j erweiterungsbau so weit als möglich berücksichtigt werden.
Der Volksschulerweiterungsbau soll weiteren Generationen dienen und
ij muß bei der Erstellung auf beste Qualitätsarbeit geachtet werden.
!}.
{: Mit den auswärtigen Firmen, außer der Firma Klef fei, Koblenz, die die Brücke in der Sommerwiese gebaut hat, hat die Stadt noch nicht zusammengearbeitet. Man müßte evtl, mit der Fa. Kleffel verhandeln, f; ob sie bereit ist, die 3 örtlichen Bauunternehmer mit zu beschäftigt gen. Es ist sehr wichtig, daß die Firma, die den Auftrag erhält, in ^ jeder Beziehung in Ordnung ist und finanziell eine gesunde Grundlage bietet.
h.
Der Bürgermeister unterbricht kurz die Sitzung, da ein Ratsmitglied bei der Fa. Andreas Bärbel, die ebenfalls ein Angebot abgegeben hat, als Maurer beschäftigt ist. Ratsmitglied Weyand verläßt den Sitzungs-
§ 35 der GO. besagt aber, daß wenn ein Ratsmitglied nicht verwandt oder verschwägert ist nur ausgeschlossen werden darf, wenn ein Son— derinteresse" vorliegt. Ein Sonderinteresse wird verneint.
Stadtrat Weyand wird vom Bürgermeister über den Sachverhalt aufgeklärt und nimmt weiter an der Sitzung teil. . , . .
Herr Architekt Zens gibt eingehende Erläuterungen und bringt bei seinen Darlegungen zum Ausdruck, daß man bei der Vergabe eines so chen Projektes nicht auf 5 oder 10.000 DM sehen könne.
Man müsse einer leistungsfähigen Firma den Auftrag erteilen, die wirkliche Qualitätsarbeit leiste.
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