Montabaur, den 7. Juni 1958 Ni ederschrift
über die Stadtratssitzung am Freitag, dem 6. Juni 1958.
Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich:
^ der Beigeordnete: Fehl,
f die Stadträte: Morschheuserm Weimer, Eberz, Mahn, Rothbrust,
Speier, Intra, Scheidt, Weyand, Kuntermann, Rätz und Kunkler.
Entschuldigt fehlten: Beigeordneter Joras, die Stadträte Burg,
) Frl. Seepe, Decker, Witte, Kraemer.
t Unentschuldigt fehlte: Stadtrat Hartert.
Um 17,10 Uhr eröffnet Bürgermeister Kraulich die Sitzung. Er be- ! grüßt die Anwesenden recht herzlich und stellt fest, daß form- und ; fristgerecht zur Sitzung geladen wurde. Es sind zwar große Lücken ] in den Reihen des Stadtrates, aber Beschlußfähigkeit besteht.
Der Bürgermeister bittet sodann, noch einen weiteren Punkt auf die < Tagesordnung setzen zu dürfen. Die Angelegenheit wurde in einer früheren Sitzung schon beschlossen. "Aufnahme von Darlehen für den Bau von 8 Wohnungen für Landesbedienstete."
I
Der Stadtrat ist einstimmig damit einverstanden, daß dieser Punkt noch auf die Tagesordnung gesetzt wird.
I. Öffentliche Sitzung.
Punkt 1
Haushaltsplan der Stadt Montabaur für das Rechnungsjahr 1 9 5 8.
! Der Bürgermeister führt zu Beginn seiner Darlegungen aus, daß es I der Verwaltung durch verschiedene Umstände nicht möglich war, den Haushaltsplan früher vorzulegen. Einmal mußte die Finanzierung des Volksschul-erweiterungsbaues sichergestellt werden. Von dieser Naß- i nähme wird der ganze diesjährige Etat beeinflußt. Dann kam die plötz I liehe Erkrankung des Oberinspektors Gilles noch dazu.
Der Bürgermeister gibt sodann an Hand des Vorberichtes die wichtigsten Ansätze aus dem Etat bekannt. Es folgt die Durchsprache der,
; Sammelnachweise 1 und 2, die keine v?esentlichen Änderungen aufweisen I Anschließend gibt der Bürgermeister eingehende Erläuterungen zu,den Ansätzen in den Einzelplänen 0-9 und stellt sie jeweils zur Diskus sion.
! Aus den Reihen des Stadtrates wird noch vorgeschlagen, an der Tür ' zum Sitzungssaal doch einen Vorhang zur Schalldämpfung anbringen : zu lassen. Weiter soll vom Bauamt überprüft werden, wie auf die ein- ! fachste Art eine Entlüftungsanlage für den Sitzungssaal angelegt werden kann.
Beigeordneter Fehl bittet weiter, darum besorgt zu sein, daß der Wolfsturm und die unmittelbare Umgebung besser instandgehalten werden. Er bittet weiter darum, bei den Straßenbauarbeiten unbedingt die Elisabethenstraße zu berücksichtigen und den einen Bürgersteig in der Kaiserstraße. Das sei notwendiger als der Bürgersteig in der Tiergartenstraße.

