Akte 
Sitzung 21. Januar 1958
Entstehung
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In einem Generalbebauungsplan muß der Entwicklung einer Gemeinde auf verkehrstechnischem und wirtschaftlichem Gebiet in etwa 30 - 40 Jah­ren noch Rechnung getragen werden.

So sollte die Erstellung einer Kläranlage möglichst weit außerhalb des Ortsberings vorgesehen werden. Öffentliche Gebäude, die einmal durch die Erweiterung notwendig werden, müssen jetzt schon ihren Stand ort im Plan erhalten. Wichtig ist auch die Einplanung von Parkplätzen, damit die Motorfahrzeuge nicht unsere Straßen umzäunen.

Nicht minder wichtig ist es aber auch, Spielplätze und -Straßen für die Kinder einzuplanen und anlegen zu lassen.

Alle Berechnungen und Planungen müssen im Einvernehmen mit den zu­ständigen Behörden und nicht zuletzt der Landesplanung vorgenommen werden.

Herr Dr. Mühlhopt schließt seine Ausführungen und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß es ihm gelungen ist, die Anwesenden von der Bedeutung !der Erstellung eines Generalbebauungsplanes mit all seinen Nebenpla­nungen zu überzeugen.

Bürgermeister Kraulich dankt Herrn Dr. Mühlhopt für seine ausführ­lichen Darlegungen. Er bringt dabei nochmals zum Ausdruck, welche reiflichen Überlegungen nun bei dieser Gesamtplanung anzustellen sind.' Aus der Fülle der Darlegungen hat wohl ein jeder erfahren, weiche Un­menge von Arbeit bei der Erstellung eines Generalbebauungsplanes, an­fällt, wenn er für eine Gemeinde bzw. Stadt in jeder Beziehung von Nutzen sein soll. Es wird also nicht möglich sein, kurzfristig hier etwas zu planen und zu erstellen, sondern die Planung erfordert län­gere Zeit.

Weitere Anfragen oder Anregungen werden nicht gegeben.

Bürgermeister Kraulich dankt Herrn Dr. Mühlhopt und allen Anwesenden für ihr Erscheinen und schließt um 19?oo Uhr die Sitzung.

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