Akte 
Sitzung 21. Januar 1958
Entstehung
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Montabaur, den 22. Januar 1958

Niederschrift über die Sitzung des Stadtrates am 21. Januar 1 9 5 8

Zu der Sitzung waren form- und fristgerecht geladen:

1.) die Mitglieder des Stadtrates,

" " Finanz- und Hauptausschusses,

3*) die " " Bauausschusses,

4.) die " " Verkehrsausschusses und

5.) die

Planungsausschusses zum Bauaus­schuß .

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Herr Dr. Mühlhopt wird an zeigen, was in besonderer

Hand einer Aufgabe, die er gelöst hat, Weise alles zu berücksichtigen

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5.12. 1958 J

Aus den Reihen des Stadtrates fehlten entschuldigt:

Karl Morschheuser, Frl. Seepe, Karl Intra, Franz Kraemer, digt fehlte Karl Hartert.

Aus den Reihen der Ausschüsse fehlte unentschuldigt der Klempnermei­ster Josef Weyand, Bauausschuß.

Der Bürgermeister eröffnete um 17,oo Uhr die Sitzung. Er begrüßt zuerst die Mitglieder des Stadtrates und der Ausschüsse, Herrn Bürger- eister Friedrichs aus Höhr-Grenzhausen mit einigen Herren seines Ra­tes sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die in großer Anzahl erschienen sind und damit ihr Interesse an den Geschehnissen in der Stadt bekunden.

[Bürgermeister Kraulich begrüßt sodann Herrn Dipl.Ing. Dr. Mühlhopt, arlsruhe, der der Einladung gefolgt ist und an Hand von zahlreichem artenmaterial darlegen will, wie notwendig die Erstellung eines Gene­ralbebauungsplanes für eine Stadt ist.

Unter dem Druck der Zeit hat die Stadt verschiedene Teilbebauungspläne aufgestellt, bei denen nicht alles berücksichtigt wurde, was hätte be­rücksichtigt werden müssen.

Der letzte vorliegende Bebauungsplan der Innenstadt stammt aus dem Anfang dieses Jahrhunderts und ist in keiner Weise zeitentsprechend. Die B 49 führt durch die Stadt und ist damit ein starker Durchgangs­verkehr bedingt. Auch dieser Tatsache muß bei der Aufstellung eines Generalbebauungsplanes Rechnung getragen werden.

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Herr Dr. Mühlhopt hat im Sitzungssaal ausführliches Kartenmaterial an den Vfänden anbringen lassen. Es handelt sich hierbei um Karten, die alle in seinem Büro gefertigt wurden und sich mit den Problemen in der Stadt Weil/a.Rhein und Breisach befassen.

Herr Dr. Mühlhopt beginnt seine Ausführungen, indem er zunächst auf die Notwendigkeit einer so groß angelegten Planung eingeht und auf die schnelle Aufwärtsentwicklung in unserer Zeit hinweist.

An Hand des Wirtschafts, Besitz-, Bestands, Versorgungs-r, Verkehrs- RRd Flächennutzungsplanes gibt Herr Dr. Mühlhopt. seine, Erläuterungen lad bringt dabei zum Ausdruck, wie notwendig es ist, die Planungen voransschauend festzulegen. Er weist dabei daraufhin, naß der Ver­kehr heute weitgehend die Entwicklung der Städte mitbestimmt.

Die Planung der Verkehrswege bedarf sehr gründlicher Überlegungen, da damit auch die wirtschaftliche Nutzung des insgesamt zur Verfügung s

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