Akte 
Sitzung 17. Februar 1956
Entstehung
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Nach Wiederaufnahme der Sitzung ist zunächst zu beschliessen,oh die i? angesetzten Punkte in öffentlicher oder

behandelt werden sollen. Einstimmig be = schließt der Stadtrat diese Punkte in nichtöffentlicher Sitzung zu be= handeln.

He:rr B^germeister nach dieser Abstimmung die Offent=

lichkeit wieder her. Da keine Personen im Zuhörerraum erscheinen . folgt die nichtöffentliche Sitzung.

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Punkt 1 a

Verkauf eines stadteigenen Baugrundstückes am des Landwirtschafts= rat Dr. Hermann Zillich.

Der Landwirtschaftsrat Dr. Hermann Zillich beantragten käuf= liehen Erwerb des stadteigenen Baugrundstückes Flur 47 Parzelle 49 " Auf der Wölfchesbitz * Das Grun^Mif 6,98 ar groß. Es handelt sieb um den 2. Bauplatz rechts in der Mons Tabor Straße.

Dr. Zillich , der z.Zt. seine Dienststelle noch in Westerburg hat , will auf dem Grundstück ein Wohnhaus errichten, in dessen Erd= ge schoß seine Dienstelle( Tierzuchtamt und Landbauaußenstelle)unter= gebracht werden soll.

Der Stadtrat, der es begrüßt, dass die Dienststelle nach Montabaur kommt, ist mit dem Verkauf einverstanden.

Beigeordneter Pehl bittet darum, HerrnDr. Zillich nahe zu legen , möglichst einen einheimischen Bauunternehmer die Arbeiten ausführen zu lassen.

Einstimmig wird folgender Beschluss gefaßt:

Der stadteigene Bauplatz " Auf der Wölfchesbitz " Flur 47) Parzelle 49 in der Größe von 6.98 ar wird an die Eheleute Dr. Hermann Zillich zum Preise von 100,DM je Rute verkauft.

Der Käufer verpflichtet sich, im Laufe des Jahres 1956 dort selbst ein Wohnhaus zu errichten, in dem außer der eigenen Wohnung die Diensträupe der Außenstelle der Landwirtschaftskammer unterzu = bringen sind.

Punkt 1 b Erwerb von städt. Grundstücken.

Der Altwarenhändler Schröder in Montabaur, Aubachstraße 3 hat einen Antrag vorgelegt auf Erwerb von Grundstücken, die an sein Eigentum grenzen.

Der Antragsteller wünscht, um sein Grundstück zu begradigen, käuflich zu erwerben :

a) Die Parzellen der Stadt 309/4309 und einen Teil der Par = zellen 300/4309 sowie 302/4309. Jhr Flächeninhalt beträgt rd.

36 Ruten. Die an das Grundstück des Antragstellers grenzende Par = zelle der Stadt ist zum größten Teil mit Schuttmassen überschüttet. Der Rest dieser Parzelle und der zwischen dieser und dem^-^^^°^Lie= genden Parzelle sind an den Rentner Heinrich Kunst für 1.50-DM jährlich verpachtet und werden als Wiese und Gartenland genutzt.

b) den durch das Gießereigebäude, das der Antragsteller er = worben hat, etwa 1.5o qm überbauten Teil der Wegeparzelle 268/5102

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Weiter liegt die Brückenwage des Antragstellers auf der Wege= fläche der Stadt. Hierüber ist mit Schröder ein Anerkennungsver = trag abzuschliessen.

Der Stadtrat fasst einstimmig folgenden Beschluß:

1 ) Obige Grundstücke werden zu. einem Preise von60,^t ^ an Herrn SchrSder verkauft, da diese Grundstücke für die Stadt

2) HTd!e Rnuhung der Brückenwaage ist ein. An.rk.nnung.gebühr von 10- DM pro Jahr zu erheben.

Punkt 2