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die
Planungen für Einfachswohnungen.
i^mer noch eine Anzahl sozial schlecht ge= ^e^eRUR"terbriRgu.ng Familiengröße ent =
sprechend aui die D^aer gesehen, untragbar ist. J Stadtrat selbst wurde lederholt die Schaffung von Einfachswohnungen angeregt. Die Verwaltung hat sich laufend mit diesem Problem befaßt. Das auf dem Grundstücke uer alten Stadtmühle stehende Gebäude der ehemaligen Schweinemastanstalt könnte evtl, in 3 Wohnunren umgebaut werden.
Pläne über die technische Durchführung und die Finanzierung kann Stadtverwaltung zrr Z^it n,ch nicht Vorleben.
Zur Zeit ist das Gebäude ^n die Firma Brühl vermietet. Miet = preis jährlich 84o,- DM Für den Fall der Ausführung des Projektes müsste der Mietvertrag gekündigt werden.
Beigeordneter Pehl ipt für denuAu.sbau und Schaffung der Wohnungen und bittet, wenn möglich, die Planungen schon vor dem 3o. 6.1956 fertig zu stellen.
Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:
Bis spätestens 30.6.1956 hat die Stadtverwaltung dem-Rat einem plan über den Umbau der ehe-^li en Schweinemastanstalt und die Ein= richtung von 3 Einfachst-Wohhungendortselbst,vorzulegen.
Gleichzeitig mit der Bauplanung ist ein Kostenanschlag auszu= arbeiten und Finanzierungsmöglichkeiten in Vorschlag zu bringen.
Punkt 3 H ergabe eines
Darlehens gegam Eintragung einer Sicherurgsgrundschuld.
Auf Grund des Stadtr*tsbeschlusses vom 28.4.1955 beantragte die Stadt Montabaur bei der Zusatzversorgungskasse in Wiesbaden ein Dar= lehen von 60000-DM zur Weitergabe an die SigdlungsgeSeilschaft des Ev. Hilfswerkes in Frabkfurt &.M.
Ursprünglich sollten die 60 000-D.M. zur Mitfinanzierung der 16 Wohnungen dienen, die die Siedlungsgesellschaft i« Jahre 1955 in der vonOrsbeckstraße erstellt hat. Die Zusatzversorgungskasse war aber nicht in der Lage, die Darlehensmittel vor Dezember 1955 auszu= zahlen, sodass sie für die Finanzierung der genannten 16 Wohnunen nicht mehr in Frage kamen.
Die 60 000-DM sollen nunmehr dem Hilfswerk für weitere Bau= Vorhaben an der Elgendorferstraße zur Verfügung gestellt werden. Da 1-u. 2 Hypothek bereits für andere Baumittel in Anspruch genossen werden, bleibt für die 60 000-D.M. keine ausreichemde Sicherung mehr.
Die Siedlungsgesellschaft hat der Stadt nun angeboten, auf ihret Verwaltungsgebäude in Frankfurt a.M.,Hans Thomas. Straße eine Sicher = urgsgrundschuld in Höhe von 60 000 DM eintragen zu lassen. Das Gebäu= de wurde durch Herrn Bürgermeister und das Mitglied des Stadtrates, Herr Boecing. Burg besichtigt. Es wurde festgestellt, dass das Ver = waltungsgebäude im besten baulichen Zustand ist und mit einem Wert von 108 000-DM zu Buche steht.
Vdn einer Belastung in Höhe von 43 000-DM sind bereits 23 % abge= tragen. Die Herren überzeugten sich auch von der allgemein finan = ziellen -^age der Gesellschaft und gewannen den Eindruck, dass das Unternehmen finanziell gut geführt wird und auf besten Füßen steht. Aus diesem Grunde wird die Belastung des Verwaltungsgebäudes in Frankfurt a.M. a,ls ausreichende Sicherung für die Darlehenshergabe angesehen, besonders wenn als besonderer Vermerk ein Döschungsver — merk zu Gunsten der Sieherungagrundschuld der Stadt Montabaur und das Recht der Vollstreckbarkeit ohne Vorausklage im Grundbuch eingetragen
wird. Einstimmig beschliesst der Stadtrat wie folgt:
^ M^tfhaur gewährt der Gemeinnützigen Siedlungsgesell=
Die Stadt Montabaur gewann^ ein Darlehen von
schaft des Ev. Hilfswerkes m Franxun. a 000-DM

