b) Bürgschaftsantrag Kurt Steiger, Montabaur.
3, ^ ^
Der Kaufmann Kurt Steiger will sein Wonn-und Geschäftshaus,das im Jahre 1944 durch Bomben zerstört wurde und nur teilweise der errichtet wurde, nunmehr ganz aufbauen.
Die Finanzierung ist wie folgt vorgesehen:
10 000,- DM 1. Hypothek der Nass. Sparkasse Montabaur,
7 000,- DM von der Deutschen Pfandbriefanstalt Wiesbaden,
6 500,- DM vom Lastenausgleich Montabaur,
000,- DM ei gene Mittel
wie=
jSinsgesamt 24 500-DM
!'
Mt
^ V ^
Sk
^ ^ fS.' \ &
Bei den 7 000, DZ der Deutschen Pfamdbriefanstalt Wiesbaden handelt es sich um 7* Geld, das durcn eine erste Hypothek ge = sichert werden muss,oder durch eine 2. Hypothek, wenn die Stadt Montabaur die Ausfallbürgschaft übernimmt.
Dadurch , dass die I.Hypothek bereits von der Nass.Sparkasse in Anspruch genommen wird, kommt nur die 2 Hypothek und somit auch die Ausfallbürgschaft in Frage.
Die Ausfallbürgschaft beantragt Herr Steiger mit Schreiben vos 2.2.1955.
Der Finanzausschuss ist mit der Übernahme der Ausfallbürg = schaft einverstanden,verlangt jedoch genügende Sicherung. Da die erste Stelle von der Nass. Sparkasse, die 2 .Stelle von der Deut= seinen Pfandbriefanstalt in Anspruch genommen wird, bleibt für dit Sicherung der Bürgschaft der Stadt nur die 3. Stelle. Da es sich im Falle Steiger um ein Geschäftshaus in der Geschäftsstraße von Montabaur handelt, dürfte auch die 3.Stelle eine ausreichende Sicherung bieten.
Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluß:
Die Stadt Montabaur übernimmt die Bürgschaft für ein 7c Darlehen von 7 000,-DM, das über die Deutsche Pfandbriefanstalt Wiesbaden dem Kaufmann Kurt Steiger aus Montabaur gewährt wird.
Die Bürgschaft ist durch eine Sicherungshypothek in Höhe von 7 00.0)-DM zu sichern, der eine Hypothek von 1o 000,-DM za Gunsten der Nass.Sparkasse in Montabaur im 1. Rang und eine Hypothek von 7 000,-D.M. zu Gunsten der Deutschen Pfandbriefar= stalt Wiesbaden im 2. Rang vorgehen darf.
Bis zun Erlöschen der Bürgschaft rückt die Stadt Montahai mit ihrer Hypothek jeweils in Höhe der Rückzahlungsraten für ditl Hypotnek der Deutschen Pfandbriefanstalt Wiesbaden auf die 2. Rangstelle vor.
Punkt 2
nkauf von Grundstücken durch die Stadt Montabaur.
a) Angebot der Eheleute Franz Spielmann, Montabaur.
Die Eheleute Franz Spielmann haben der Stadt Montabaur Ihren Garten auf der AlberthÖhe Flur 23,Flurstück 10/3707 = 7,5o ar = 3o Ruten zum Preis von 5o,-D.M, je Rute zum Kauf angeboten.Die= ser Garten liegt neben der Wiese, die die Stadt von der Lehrer' i.R. Frl.Maria Gertrude Hannappel erwerben will.
Der Finanzausschuss und auch die Verwaltung befürworten a Ankauf.
Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluss:
Die Stadt Montabaur erwirbt von Herrn Spielmann und Ehefrau Margareta geborene Schardt aus Montabaur den Garten auf der AlberthÖhe in der Flur @3, Flurstück 10/3707 zum Preis von 50,^ je Rute.
Das Geld für den Ankauf ist im Haushaltsjahr 1955 aus Rücklagemitteln bereitzustellen.
b) Grundstl
A
P

