Der Stadtrat wolle daher beschließen:
Der Beschluss des Stadtrates vom 14.1o.i954( Punkt 1 der öffentlichen Sitzung) wird dahingehend geändert, dass das ^3 stück in der Gemarkung Montabaur, Flur 7 ,Parzellen 444 - 447 ' nicht für den Almosenfonds, sondern für den Hospitalfonds kauft wird.
Einstimmig beschliesst der Stadtrat wie vorge schlagen.
Punkt 5 Verschiedenes.
Der Gewerbe-und Bürgerverein hat zur Werbung für die Weihnachts={ zeit
a) Anstrahlung der kath. Pfarrkirche
b) Jllumination des Rathauses beantragt.
Die katholische Pfarrkirche war bereits im vergangenen^ angestrahlt. Während im vergangenen Jahre von der Kevag geliehene Birnen verwandt wurden,mussten in diesem Jahre 5 Stück 1ooo Watt-j Birnen gekauft werden. Gesamtpreis 60-D.M.
Die Barauslagen für die Anschaffungen zur Jllumination des Rathauses belaufen sich auf rd 450,-D.M. Da diese J^luminatioA auch] bei anderen Anläßen z.B. 100 Jahrfeier des MGV Mendelssohn Bartholl dy oder zur Kirmes Verwendung finden kann, erscheint diese Ausgabe gut und nützlich.
Weiterhin wird vom Landesverkehrsverband Rheinland-Pfalz in Verbindung mit der Landesregierung ein Farbtonfilm mit dem Titel " Rheinland-Pfalz-Reiseland-Bäderland-Weinland " gedreht. Unter dea] in diesem Film berücksichtigten Städten ist auch die Stadt Montaba) vertreten. Gesamtkosten des Films 120 000-D.M. Die Landesregierung] übernimmt hiervon 50 000-D.M. Die restlichen 30 000-D.M.sollen die dem Film berücksichtigten Städte und Gemeinden übernehmen. Auf Mont) baue entfallen 300,- D.M. Da der Film eine sehr gute Werbung für d) Stadt ist, wird vorgeschlagen, den Betrag zu bewilligen.
Weiter wäre noch der Zuschuss für den Fastnachtszug bereitzu?] stellen, was aber im Augenblick noch zurückgestellt werden kann.
Einstimmig beschließt der Stadtrat '
1) für Anstrahlung der kath. Pfarrkirche
2) für Jllumination des Rathauses
3) für den Farbtonfilm _
Zus- 810,- D.M.
zur Verfügung zu stellen. Der Betrag ist in den Nachtragsetat auf:] nehmen. ]
Mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet. DM] Vertreter der Presse und die im Zuhörerraum anwesenden Personen Yt) lassen den Sitzungssaal.
Uber den Punkt " Grundstückssache Oster" ist nunmehr zu schliessen, ob dieser Punkt in der öffentlichen oder nichtöffent =] liehen Sitzung behandelt werden sol!).. Einstimmig beschliesst der Stadtrat , diesen Punkt in der nichtöffentlichen Sitzung zu behaB' dein.
Bürgermeister Kraulich stellt nach dieser Abstimmung die öffent = lichkeit der Sitzung wieder her. Da weder die Vertreter der Presse noch sonstige Personen wieder im Zuhörerraum erscheinen, folgt die nichtöffentliche Sitzung.
60,
450,
300,
D.M.
D.M.
D.M.
* ^ <3 0 3113 -LH TJTOlL- unjHA kJ M OStU-HC VTSVCrV
Laut Urteil des Landesgerichts Koblenz wurde der Stadt das stück Oster endgültig wieder zugesprochen.Das Grundstück ist i 3 B Sitz d.r Stadt, .iaht ab.r da. b.r.it. .rricht.t. Irdg.s.h.B.an.t
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