von 3 fm Tannenholz für die Herstellung des Fußbodens in der Küsterwohnung im neuerrichteten Gemeindehaus.
Herr Bürgermeister, der den Antrag befürwortet, schlägt folgende Lösung vor:
Bie evangelische Kirchengemeinde käuft die für den Fußboden erforderlichen Bretter, übergibt die Rechnung der Stadt= Verwaltung Montabaur, die die Begleichung der Rechnung vornimmt.
Einstimmig ist der Stadtrat mit dieser Regelung einver =
standen.
Punkt 7
Vorschlag auf Gewährung eines Zuschusses zur Erhaltung einer sozialen Einrichtung.
Herr Bürgermeister gibt dem Stadtrat einen ausführlichen Bericht über die finanzielle Lage des Entbindungsheimes- Haus Maria Elisabeth- in Montabaur.
Ber Verein kath. deutscher Krankenschwestern e.V. in Frank= furt a.M., dem dieses Haus gehört, ist durch teilweise fremde Schuld in große finanzielle Schwierigkeiten geraten, die die Absicht auf = kommen ließen, das Haus zu verkaufen und das Heim aufzulösen.
Bas Haus Maria Elisabeth gehört seit Jahren zum festen Bestand der Stadt Montabaur, Herr Bürgermeister legt klar dar, wie
notwendig es ist, dass das Heim in Montabaur erhalten bleibt. Alle
Bemühu gen das Heim durch die Genossenschaft der Barmh.Brüder in Montabaur, der Armen Bienstmägde Jesu Christi in Bernbach oder
evtl, der Schönstätter Schwestern übernehmen zu lassen waren erfolg -
los, '
Ber Gesamtpreis des Objektes wird heute mit 70 000- B.M.be=
rechnet. Hypothekarisch sind eingetragen = 35 000- B.M.
Zu beschaffen sind daher noch 35 000- B.M.
Nach langen Verhandlungen mit der Landesregierung- Jnnen-und Sozial= minister - in Mainz, ist diese Stelle bereit nunmehr einen Zuschuss von 18 000- B.M. zu zahlen. Ben Rest 17 000- D.M. soll die Stadt übernehmen. Burch den Herrn Minister Br. Zimmer war vorgeschlagen worden einen Stiftungsfonds zu bilden. Bieses soll geschehen und
zwar wie folgt:
1) die Kirchengemeinde bezw. der Stiftungsfonds Entbindungshrim, Haus Maria Elisabeth Mdntabaur
mit Anteil 17 500-BM
2) Ber Caritasverband der Biözese Limburg " 17 500-BM
3) das Land Rheinland- Pfalz - 18 000-BM
4) die Stadt Montabaur " 17 000-BM
zus. 70 000-BM
1 u. 2 übernehmen die hypothekarischen Schulden = 35 000-B.M.
Bie noch aufzubringende Restkauf summe = 35 000- BM übernehmen
das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Montabaur.
Jn der Aussprache, an der sich alle Fraktionen beteiligen sind sich alle darüber einig, dass das Entbindungsheim erhalten
bleiben

