Akte 
Sitzung 30. März 1954
Entstehung
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her geführten Verhandlungen waren erfolglos.

3er Stadtrat ist einmütig der Ansicht, dass eine solche Hand­lungsweise auf keinen Fall mehr so weiter gehen kann. Ts muss un= bedingt eine Änderung geschaffen werden. Evt. müssen die Besitzer auf gesetzlichem Wege zur Abgabe des Grund und Bodens gezwungen werden.

Tine weitere Anfrage des Herrn Beigeordnten P e h 1 betr. Bauan= gelegenheit Nick wird Hurch Herrn Bürgermeister beantwortet. Ber Stadtrat muss feststellen, dass die Beschwerde des Herrn Nick un= berechtigt das heist, dass die Verwaltung in jeder H&nsicht ge = recht gehandelt hat.

Herr Bürgermeister gibt noch zur Ke ntnis, dass auf dem Stadtbauamt kein Tiefbauingenieur eingestellt wird. Ts hat sich als praktischer herausgestellt, grössere Arbeiten wie Entwässerung Kanalitaion usw. Herrn Bipl. Jngenieur Gaul zu übertragen. Bie Be= Zahlung wird mittels Vertrag geregelt. Bie Stadt wird bei einer solchem Regelung finanziell besser laufen.

Einmütig heist der Stadtrat diese Regelung für gut.

Es folgt Punkt 2.

Landabga.be der Erben Homann für den Ehrenhain.

Bie Angelegenheit ist in den Sitzungen des Finanzaus=

schusses sowie des Stadtrates bereits reichlich besprochen worden. Bie Erben Homann wollen ihr Land nur im Tausch abgeben und zwa3b wünschen sie das ihrem Acker benachbarte Grundstück des Hospital= fonds. Tauschverhältnis 1:1.

Wird der Tausch 1 : 1 genehmigt, muss der Hospitalfonds

nicht nur rd. 3.62 ar für den Ehrenhtin selbst, sondern weitere rd. 9,63-ar an die Erben Homann abgeben.

Ber Hospitalfonds müsste für das Tauschgrundstück von der Stadt entschädigt werden. Von der Entschädigungssumme ist neues GeBLnde für den Hospitalfonds anzukaufen.

fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:

Einstimmig

Bie Erben Homann erhalten für ihre Landabgabe an den Ehrenhain von den hospitaleigenen Grundstücksparzellen Flur 4 Nr. 1661/3 u. 9/1653 rd. 9.63 ar, das ist ungefähr der Rest, der von den beiden Parzellen übrig bleibt,nachdem ein Teil für den Ehrenhain ahge =

Ber Hospitalfonds ist von der Stadt durch Ankauf eines anderen Grundstückes zu entschädigen.

Eine Anfrage des Stadtrates Germann betr. Vergütung für die Arbeits= leistung des Georg Kunath im Tiergarten wird durch den Herrn Bürger= meister beantwortet. Jm neuen Etat sollen für Kunoth und Andere Er= höhungen der städt. Beihilfen eintreten.

Beigeordneter Pehl stellt den Antrag, dass in der Fröschpforte,ent= lang dem Besitztum Jntra lagernde private Brennholz entfernen zu lassen. Ber Weg muss freigeschafft werden.

Um 2o 3o Uhr ist die Sitzung beendet.

t.