Akte 
Sitzung 17. Mai 1956
Entstehung
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Bei dieser Gelegenheit macht Herr Bürgermeister darauf aufmerksam, daß der Bebauungsplan "Alberthöhe" auch noch einmal durchgesprochen werden muß und wahrscheinlich Abänderungen vorgenommen werden müssen. Weiter wird noch eingehend debattiert, daß für die Kinder in Mon­tabaur Spielplätze hergerichtet werden müssen.

Der Stadtrat spricht sich einstimmig gegen den Antrag Keiner auf Errichtung eines Hauses "Auf dem Quendelberg" -Promenadenweg- aus.

Punkt 5

Schreiben des Christian Berg, Montabaur, vom 15. Mai 1956, betr.

Wasserbauarbeiten in Montabaur.

Herr Bürgermeister gibt das Schreiben in seinem vollen Wortlauf dem Stadtrat bekannt. Er gibt zugleich kurze Stellungnahmen zu den einzelnen Anschuldigungen. Weiter gibt er zur Kenntnis, daß das Schreiben dem Wasserwirtschaftsamt Montabaur sowie dem Ing.- Büro Gaul zwecks Kenntnisnahme übersandt wird.

Der Stadtrat nimmt Kenntnis. Einstimmig ist er entrüstet über die Anschuldigungen, die nicht auf Tatsachen beruhen.

Punkt 6

Krankenhauserneuerungsbau in Montabaur.

Herr Bürgermeister gibt den Rat davon Kenntnis, daß die Barmh.

Brüder beabsichtigen, das Krankenhaus gänzlich umzubauen. Die Gesamtkosten sollen sich auf 1,8 Mill. DM belaufen. Ein solches Projekt aus eigenen Mitteln zu finanzieren, sind die Barmh.Brüder nicht in der Lage.

Land, Kreis und Stadt müssen Zuschüsse gewähren.

Für Montabaur und auch insbesondere den Kreis können wir von Glück sprechen, daß das Krankenhaus unter Leitung der Barmh.Brüder sich befindet. Wäre die Stadt oder der Kreis gezwungen, ein Kran­kenhaus zu unterhalten, so wäre dies ein erheblicher Zuschußbetrieb.

Einstimmig ist der Stadtrat sich darüber einig, daß auch die Stadt einen Zuschuß gewähren muß. Im Höchstfälle etwa 100.000, DM.

Die Stadt kann aus laufenden Einnahmen zur Zeit keine Gelder frei­machen. Der Zuschuß dürfte auf etwa 10 Jahre zu verteilen sein.

Herr Bürgermeister muß bei weiteren Verhandlungen mit den Barmh.

Bürdem und evtl, auch dem Kreis wissen, bis zu welchem Betrag er sich festlegen kann. Daher der Betrag von 100.000, DM.

Einstimmig wird Herr Bürgermeister bevollmächtigt, auf dieser Grund­lage zu verhandeln.

Punkt 7

Hotelbau am Himmelfeld.

Herr Bürgermeister informiert den Stadtrat über den Hotelbau.am Himmelfeld. Seit etwa 14 Tagen hat Herr Bürgermeister wiederholt Verhandlungen mit Herren, die am Hotelbau interessiert sind, geführt Es handelt sich um 2 Interessentengruppen, die beide soweit man feststellen konnte, finanziell in Ordnung gehen.