Akte 
Sitzung 17. Februar 1956
Entstehung
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b) den durch das Gießereigebäude, das der Antragsteller erworben hat, etwa 1,50 qm überbauten Teil der Wegeparzelle 268/5102

Weiter liegt die Brückenwaage des Antragstellers auf der Wege­fläche der Stadt. Hierüber ist mit Schröder ein Anerkennungs­vertrag abzuschließen.

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

1. ) Obige Grundstücke werden zu einem Preise von 60, DM pro

Rute an Herrn Schröder verkauft, da diese Grundstücke für die Stadt v/ertlos sind.

2. ) Für die Benutzung der Brückenwaage ist eine Anerkennungsge-

bühr von 10, DM pro. Jahr zu erheben.

Punkt 2

Personalangelegenheit.

Berufung des Verwaltungsangestellten Klaus Nebgen zum 2. Standes­beamtenstellvertreter .

Einstimmig gibt der Stadtrat seine Zustimmung.

Herr Bürgermeister kommt nochmals auf die Neuregelung der Müll­abfuhr zu sprechen. Die Zustände, die z.Zt. herrschen, sind un­haltbar. Mit der Einsetzung von städt. Arbeitern kann es so nicht mehr weitergehen. Die Arbeiter während der Müllabfuhr laufend unter Kontrolle zu halten, ist kaum möglich. Es kommt nicht selten vor, daß die Arbeiter schon in den frühen Nachmittagsstunden in den Wirtschaften anzutreffen sind. So ist es schon richtig, die städt. Arbeiter bei einer Neuvergebung gänzlich auszuschalten.

Stadtrat Mahn weist darauf hin, daß die Mauer am Anwesen Paffhausen nach dem Sauertal weiter sehr baufällig ist und Gefahr für Per­sonen besteht, die die Sauertalstraße begehen.

Bezüglich Instandsetzung der Mauer erklärt Herr Bürgermeister, daß dies schon seit Jahren eine strittige Angelegenheit ist. Ur­sprünglich war die Mauer städtisch. Sie wurde vor etwa 150 Jahren an die Bürger verkauft. Frau Paffhausen vertritt die Meinung, daß die Mauer von Seiten der Stadt oder von einer dritten Person (Land) unterhalten werden müsse.

Es handelt sich hier um ein Projekt, da8 vor einem Jahr schätzungs­weise bereits einen Kostenaufwand von 14.000, DM verlangt hätte. Das Stadtbauamt wird beauftragt, an das staatl. Polizeiamt einen Bericht zu machen, damit von dort aus das erforderliche in die We­ge geleitet wird.

Beigeordneter Fehl fragt noch an, ob es nicht möglich ist am Juxplatz für die dort auf die Omnibusse wartenden Leute ein Un­terkunftshäuschen zu bauen. Das wird von Seiten der Verwaltung ab­gelehnt und ist Sache der Autobusunternehmer.

Um 19,10 Uhr ist die Sitzung beendet.