CDU Decker u. Burg,
FDP Schmidt SPD Altenhofen.
Alle nehmen das Amt an. Aus den Reihen der Beisitzer benennt Herr Bürgermeister Herrn Decker als Protokollführer, ihm wird als Schreibhilfe der Angestellte Klaus Nebgen beigegeben.
Herr Bürgermeister gibt die Namen der in die Wahlniederschrift einzutragenden Anwesenden an. Sodann bittet er um Wahlvorschläge. Von der SPD wird vorgeschlagen: Herr Karl Germann, von der FDP wird vorgeschlagen: Herr Otto Kuntermann.
Weitere Vorschläge werden nicht gemacht.
Es wird nunmehr zur Wahl geschritten. Auf einem Nebentisch sind 2 Wahiverschläge aufgestellt. Der Wahlvorstand hat besondern Platz genommen. Nach Aufruf begeben sich die Stadträte zu den Wahlver- schlägen und von dort zur Wahlurne, die vor dem Vorsitzenden aufgestellt ist.
Nachdem alle Stimmen abgegeben sind, fragt der Wahlvorsteher, ob noch jemand seine Stimme abzugeben hat. Da sich niemand meldet, wird die Wahl fü^ geschlossen erklärt.
Die abgegebenen Stimmen, die auch von dem Beisitzer Johann Schmidt mitverlesen werden 16 gültige Stimmen und ein weißer Zettel (ungültig) zusammen 17 Stimmen, haben folgendes Ergebnis:
Wahlvorschlag Otto Kuntermann = 11 Stimmen, Wahlvorschlag Karl Germann = 5 Stimmen.
Die Zahl der abgegebenen Stimmen stimmt mit den Wahlumschlägen überein.
Gewählt ist somit zum II. Beigeordneten Otto Kuntermann.
Nach den Bestimmungen hat der Gewählte 5 Tage Zeit, mitzuteilen, ob er die Wahl annimmt oder nicht.
Herr Kuntermann, der anwesend und befragt wird, erklärt, daß er die Wahl annehme.. Er dankt gleichzeitig für das ihm geschenkte Vertrauen.
Einrührung und Verpflichtung des neuen Beigeordneten kann erst in einer der nächsten Stadtratssitzungen erfolgen. Vorerst muß der Landrat die Wahl bestätigen.
Punkt 2
Anmeldung eines Angestellten zur Zusatzversorgüngskasse.
Bei der Einstellung des Elektromonteurs Heinrich Henritzi wurde diesem zur Auflage gemacht, bis zum 1.12.1956 die Meisterprüfung abzulegen. Hiervon wurde die endgültige Anstellung abhängig gemacht. Herr Henritzi hat sich gut eingearbeitet. Es bestehen keine Bedenken, daß er aus den Diensten der Stadt Montabaur wieder ausscheidet. Die Vorarbeiten für die Ablegung der Meisterprüfung sind bereits im Gange. Da somit die Voraussetzungen für ein dauerndes Arbeitsverhältnis geschaffen sind, schlägt die Verwaltung und auch der Betriebsrat vor, Henritzi mit Wirkung vom 1. September 1955 der Zusatzversorgungskasse in Wiesbaden anzuschließen.
Der Stadtrat gibt einstimmig seine Zustimmung.
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