Akte 
Sitzung 04. November 1955
Entstehung
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Montabaur, den 7. November ^955.

Bericht über die Stadtratssitzung vom 4. November 1955.

Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich die Beigeordneten: Behl und Hannappel,

die Stadträte: Morschheuser,Hartert, Michel, Seepe, Y^eimer,

Eberz, Rothbrust, Decker, Burg, Germann, ^cheidt, Altenhofen,Huntermann, ochmidt,

Orth und Ratz.

Entschuldigt fehlten die Stadträte: Mahn und Intra.

Um 17?10 Uhr eröffnet Herr Bürgermeister die Sitzung. Dp stellt zunächst fest, daß zur heutigen Sitzung form- und fristgerecht geladen und der Stadtrat beschlußfähig ist. Sodann begrüßt Herr Bürgermeister die Anwesenden im Zuhörerraum, die Vertreter der Presse und besonders die Jugend, die stark vertreten ist.

Bevor in die Tagesordnung eingegangen wird, widmet Herr Bürger­meister dem verstorbenen II. Beigeordneten, Herrn Architekten Johannes Eyahk; einen kurzen Nachruf. Frank, der am 1. Oktober d.J. verstarb, war allen ein lieber, kollegialer Mitarbeiter.

Er stellte sich stets in den Dienst der Allgemeinheit ohne An­sehen der Person oder Parteizugehörigkeit. In den Tageszeitungen wurde seiner in einem Nachruf gedacht. An den Beisetzungsfeier­lichkeiten bei denen seiner noch einmal gebührend gedacht und am Grabe ein Kranz niedergelegt wurde, nahm fast der ganze Stadtrat teil.

Herr Bürgermeister bittet die Anwesenden zum Gedenken sich von den Plätzen zu erheben.

Anschließend gibt Herr Bürgermeister davon Kenntnis, daß die Fa­milie Frank und Anverwandten für die Beweise der Anteilnahme sich bedankt haben.

Bevor in die Tagesordnung eingetreten wird, schickt Herr Bürger­meister gleich voraus, daß wohl der wichtigste Punkt der Tages­ordnung der Punkt 10 "Mehrkosten für die Wasserwerkserweiterung" ist. Das Ing. Büro Gaul hat eine neu übenarbeitete Kostenaufstel­lung vorgelegt.

Es folgt:

I. öffentliche Sitzung^ -*

Punkt 1

Neuwahl des II. Beigeordneten.

Laut Satzung hat die Stadt Montabaur 3 Beigeordnete. An Stelle des verstorbenen II. Beigeordneten ist heute ein neuer 2. Beigeord­neter zu wählen. Wahlvorsteher ist der Bürgermeister. In den Wahl­vorstand sind 4 Beisitzer zu wählen. Nach den Stärken der Frak­tionen stellt:

die

Herr Bürgermeister Benannt werden:

CDU

FDP

SPD

Beisitzer

M

H

bittet um Benennung der Beisitzer

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16.12J

1955

17.

1956

9.

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