Akte 
Sitzung 19. August 1955
Entstehung
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stellen. Insgesamt werden somit für den Ausbau der Gelbachstrasse 361oo,2o IM genehmigt.

Funkt 4

Oberflächenteerung der Pappelallee (Verbindungsweg Hollerer Wirzenbornerstrasse).

Herr Bürgermeister berichtet wie folgt:

Die Pappelallee wurde im Sommer desJs. mit einer sandgeschlemmten Schotterdecke (wassergebunden) ausgebaut. Durch den allzustarken Autoverkehr ist die Strassendecke schon wieder sehr stark mitge­nommen worden. Um ein weiteres Einreissen der Decke zu verhindern ist es dringend notwendig, dass die Strasse in einer Breite von rd. 3 m auf einer Länge von 67o m mit einer Teaspnrdecke (Ober­flächenbehandlung) sofort versehen wird. Die Kosten betragen lt. Voranschlag des Bauamtes bei rd. 2ooo qm & 2,-DM zus. 4ooo,-DM.

Stadtrat, Beigeordneter Fehl, ist für die sofortige Teerung der Oberfläche, bittet aber, dass die Pappelallee für Lastwagen ge- ^ sperrt wird. Die Teerung wird von allen Fraktionen für dringend notwendig gehalten und beschliesst der Stadtrat einstimmig, die Ausführung nach dem Plan des Stadtbauamtes und genehmigt die er­forderlichen Geldmittel in Höhe von 4ooo, DM,die im Nachtrags­etat 1955 bereitgestellt werden müssen. Für den Lastkraftwagenver­kehr ist die Pappelallee zu sperren.

Mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet. Die Herren der Presse u. übrigen Zuhörer verlassen den Sitzungssaal.

Es ist nun zu beschliessen, ob die nachträglich auf die Tages­ordnung gesetzten 3 Punkte in nichtöffentlicher Sitzung oder öffentlicher behandelt werden sollen.

Einstimmig beschliesst der Stadtrat die Behandlung in nicht­öffentlicher Sitzung.

N.ch dieser Abstimmung stellt der Herr Bürgermeister die Öffent­lichkeit wieder her. Da keine Personen im Zuhörerraum erscheinen, folgt die nichtöffentliche Sitzung.

Punkt 1

a) Erwerb der Kiegrube Born für den neuen Müllabladeplatz.

Die seit langem geführten Verhandlungen über den Erwerb eines neuen Müllabladeplatzes haben nunmehr, wie Herr Bürgermeister

berichtete, zum Erfolg geführt. . ^ .

Nachdem von dem Angebot der Fa. I.W.Weber in Staudt zur kosten­losen Ausfüllung einer Tongrube wegen der grossen Entfernung die von der Stadtmitte 3 km betrug kein Gebrauch gemacht werden konnte und die Übernahme der Kiesgrube des Landesstrassenbau- amtes an der Limburgerstr. wegen Ersatzgestellung eines anderen Grundstückes bezw. Baugeländes nicht möglich war, wurde mit dem Landwirt Jakob Born hier, Hinterer Rebstock verhandelt und audT sein erneutes Angebot vom 3o.7.1955 die ihm gehörende Kies- * grübe an der Limburgerstr. käuflich erworben.

Da die Bundesbahn durch Schreiben vom 27.7.1955 gedroht hatte, gegan die Stadt nunmehr klagbar vorzugehen, falls nicht um­gehend der jetzige Müllplatz an der Bahn geschlossen wurde, so wurde am 12.8.1955 vor dem Notar Justizrat Dr.Wilhelm Teves der Kaufvertrag mit Herrn Josef Born in Vertretung seines Vaters,

Jakob Born, abgeschlossen.

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