Akte 
Sitzung 03. März 1955
Entstehung
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Herr Bürgermeister gibt den Inhalt des Schreibens bekannt.

Außer den Straßen im Bangebiet "Auf der Wolfchesbitz" ist noch die Stichstraße B in der Sommerwiese zu bennenen.

Herr Bürgermeister schlägt vor, letztere Straße "Kopernikus- Straße"zu nennen.

Für die zu benennenden Straßen "Auf der Wolfchesbitz" schlägt Herr Bürgermeister folgende Namen vori

Linzstraße, Dieter von Wiedstraße, Wölfchesbitz-Straße, Clemens- Straße und Sebastiani-Straße.

Amtmann Linz hat als erster die Geschichte der Stadt und des Amtes Montabaur geschrieben. Auch die weiteren Namen werden geschichtlich begründet.

Herr Bürgermeister bittet um Äußerung zu diesen Vorschlägen. Beigeordneter Behl ist der Ansicht, daß man die Straßen "Auf der Wolfchesbitz" mit Namen großer Musiker oder Philosophen benen­nen soll, zumal für dieses Gebiet Schulneubauten geplant sind.

Herr Bürgermeister vertritt nach wie vor die Ansicht,'daß wir in erster Linie die geschichtlichen Persönlichkeiten unserer Stadt zu Wort kommen lassen müssen.

Alle Fraktionen beteiligen sich an der Aussprache und man kommt zu dem einstimmigen Beschluß, die Angelegenheit an den Bauaus­schuß zu verweisen.

16.12. 1955

Punkt 4

Verschiedenes.

a) Aufstockung der Josef Kehrein-Schule.

Die Verwaltung hat sich erneut mit dem Problem beschäftigt. Es wurde die Möglichkeit der Aufstockung, die auch in der Stadt­ratsitzung vom 9. Dezember v.J. vorgeschlagen wurde, in Erwägung gezogen.

Die Kosten, die hierfür aufgewandt werden müßten sind veran­schlagt mit etwa 140.000 DM. Soll eine Hausmeisterwohnung mit ausgebaut werden, erhöht sich dieser Betrag auf ca. 180.000,- DM. Mit diesem Umbau wäre auch die Schulhoffrage zu klären. Der der­zeitige Schulhof ist zu klein.

Mit dem Kreisbauamt und dem Hochbaudezernat der Bezirksregierung wurde wegen einer evtl. Aufstockung der Schule Rücksprache ge­nommen. Beide Stellen haben sich ablehnend verhalten. Nit diesen Behörden weiter zu verhandeln kann auf später verschoben werden. Z.Zt. ist die Stadt Montabaur finanziell nicht in der Lage dem Projekt näher zu treten. Alle nur irgend verfügbaren Mittel wer­den für den Ausbau der Wasserleitung benötigt.

den Ausführungen der Verwaltung zu, in diesem Jahre an das Projekt nicht die Pläne doch nicht fallen gelassen

Beigeordneter Pehl stimmt betont aber, daß wenn auch herangetreten werden kann, werden sollen.

Alle Fraktionen sind mit dieser Regelung einverstanden, b) Zebrastreifen.

Herr Bärgermeister gibt zur Kenntnis, daß die in der Stadtrats­sitzung vom 9.12.1954 gemachte Anregung auf Anbringung von Zebra­streifen in der Koblenzerstraße, Kirchstraße, Kleiner Markt und Bahnhofstraße.mit Schreiben vom 28. Januar d.J. an das Polizeiamt

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