Akte 
Sitzung 03. März 1955
Entstehung
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Um klare Grundstücksverhältnisse zu schaffen, hat sich Stendebach mit einem Geländetausch einverstanden erklärt.

Die Verwaltung schlägt vor, den Geländetausch wie folgt vorzu­nehmen :

Die Flächengröße von 8,99 a der stadteigenen Parzelle 68 wird von dem Grundstück Parzelle 69/1 Stendebach anschließend an die Parzelle 71/17 abgetrennt. Die Parzelle 68 der Stadtgemeinde Montabaur geht dann in den Besitz von Stendebach über. Die Ver­messungskosten übernimmt Herr Lorenz Stendebach. Die Uberschrei­bungskosten werden je zur Hälfte getragen. Stendebach hat sich mit diesen Bedingungen schriftlich einverstanden erklärt. Sobald der Tausch vollzogen, steht fortan das Gruppengebäude auf Gelände des städt. Hospitalfonds und das Wohnhaus auf Gelände des Herrn Lorenz Stendebach.

Herr Bürgermeister bittet um Wortmeldungen.

Beigeordneter Pehl gibt namens "der CDU seine Zustimmung und er­klärt, daß zu diesem Punkt nichts mehr zu sagen ist. Weitere Wortmeldungen erfolgen nicht.

Einstimmig faßt der Stadtrat folgenden Beschluß:

Dem Grundstückstausch der Stadtgemeinde Montabaur und zwar der Parzelle 68 in Flur 2 in der Flächengröße von 8,99 ar mit der­selben Flächengröße aus dem Grundstück Lorenz Stendebach Parzelle 69/1, die anschließend an die Parzelle 71/17 zu vermessen ist, wird zugestimmt. Die Parzelle 68 in Flur 2 erhält sodann Lorenz Stendebach. Die Kosten der Vermessung übernimmt Herr Lorenz Stendebach. Die Überschreibungskosten werden je zur Hälfte von der Stadtgemeinde und Herrn Lorenz Stendebach getragen.

Punkt 2

Beratung über.die evtl. Inkraftsetzung einer Anordnung zur Durchführung der Baupflicht in den aufgeschlossenen Baugebieten der Stadt gern. § 64 des Wiederaufbaugesetzes vom 1.8.1949.

Nachdem Herr Bürgermeister den 2. Punkt der Tagesordnung bekannt­gegeben hat, bittet Beigeordneter Pehl, diesen Punkt von der heutigen Tagesordnung abzusetzen und zunächst dem Bauausschuß zur Beratung zu überweisen. Evtl, sollen die in Frage kommenden Baugrundstücke an Ort und Stelle besichtigt werden.

Herr Bürgermeister ist mit diesem Vorschlag einverstanden. Einstimmig beschließt der Stadtrat, den Punkt 2 von der Tages­ordnung abzusetzen und Überweisung an den Bauausschuß.

Punkt 3

Straßenbenennung "Auf der Wölfchesbitz".

Mit Schreiben vom 21. Januar d.J. wurden die Schulen in Montabaur angeschrieben und gebeten, Namen zu nennen, mit denen man die neu zu benennenden Straßen im Baugebiet "Auf der Wölfchesbitz" bezeichnen kann. Auf diese Forderung ging lediglich ein Schrei­ben des Herrn Lehrer Fries ein, der vor.schlägt, nachdem in der Sommerwiese große Männer des Ostens zu Wort gekommen seien, bei der Benennung der Straßen "Auf der Wölfchesbitz" Männer zu ehren, die für die Geschichte der Stadt von Bedeutung sind.

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