Akte 
Sitzung 21. Mai 1954
Entstehung
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1955

Montabaur, den 22. Mai 1954

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Bericht über die Stadtratsitzung vom 21. Mai 1954

9.

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Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich

die Beigeordneten: Behl, Frank und Hannappel,

die Stadträte: Morschheuser, Hartert, Michel, Frl. Seepe,

Weimer, Decker, Mahn, Rothbrust, Burg,

Intra, Hermann, Scheidt, Altenhofen, Schmidt und Orth.

Entschuldigt fehlten: Stadtrat Eberz, Kuntermann und Ratz.

Um 17,10 Uhr eröffnet Herr Bürgermeister die Sitzung mit einer kurzen Begrüßungsansprache.

Im Sitzungssaal sind heute nur die Vertreter der Fresse anwesend, auch sie werden begrüßt. Der Vorsitzende bedauert es, daß die Bürgerschaft so wenig an der Etatsberatung interessiert ist. Andererseits ist hierin ein Vertrauenserweis der Bevölkerung dem Stadtrat gegenüber zu erblicken.

Herr Bürgermeister stellt anschließend fest, daß zur heutigen

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Sitzung form­fähig ist.

Es folgt Punkt

und fristgerecht geladen und 1 der Tagesordnung.

Stadtrat beschluß-

HaushaltsSatzung

und Haushaltsplan 1954

Herr Bürgermeister führt einleitend aus, daß sich der Etat in ^die­sem Jahr im wesentlichen zusammenstellt aus den Ansätzen, die all­jährlich unumgänglich sind, aus der Sicherstellung der finanziellen Mittel für die Wasserversorgung und die Aufschließung des Baugelän­des "Auf der Wölfchesbitz".

Wenn die Finanzierung des I. Bauabschnittes der Wasserversorgung überhaupt möglich wurde,so nur dadurch, weil die Stadt -zurückzu­führen auf sparsamste Wirtschaft der Verwaltung- im Rj. 1952 einen Überschuß von 100.214,24 DM hatte. Der Haushaltsplan wurde in der Sitzung des Finanzausschusses am 11. Mai durchberaten und dem Stadt­rat in seiner vorliegenden Form zur Annahme empfohlen.

Die gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Auslegung sind eben­falls erfüllt.

Herr Bürgermeister erteilt Herrn Stadtrentmeister das Wort zur Berichterstattung. ^

Herr Gilles gibt vorerst Erläuterungen über die einzelnen Sarnmel- nachweise. Anschließend wird der Gesamtetat und zwar in seinen Ein­zelplänen 0-9 und dem außerordentlichen Haushalt in all seinen Einzelheiten vorgetragen.

Aus allem ergibt sich, daß mit Rücksicht auf die Wasserbaumaßnahme sparsamst gewirtschaftet werden soll. Viele Sachen mußten gestrichen werden, so auhh bei der Josef-Kehrein-Schule usw.

Anschließend führt Herr Bürgermeister noch aus, daß es dringend not­wendig war, den Etat wie er zur Zeit vorliegt aufzustellen.

Nur so können wir begründete Hoffnungen haben, daß das Problem der Wasserversorgung in diesem Jahr gelöst wird.

Wenn wir in Montabaur Industrie ansiedeln wollen, ist es ebenfalls von größter Wichtigkeit, daß die Wasserversorgung sichergestellt ist,

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