Akte 
Dringlichkeitssitzung 27. Mai 1952
Entstehung
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ses unter dem Datum vom 26. mai 1952 vollzogenen Fassung,ge= billigt.

Anschliessend gibt Herr Bürgermeister einen kurzen Überblick über die Schule und ihre Vergangenheit. Jahrhunderte hindurch bestand in ßiontabaur eine höhere Schule. Die Stadt Montabaur aa immer ihren Stolz darin die Schule zu besitzen und auch zu unta halten, mit dem Ausbau der Schule und den sich hieraus ergebend finanziellen Mehrbelastungen war die Stadt montabaur leider sa einigen Jahren nicht mehr in der Lage, die Schule aus eigener Kraft zu unterhalten. So kam es, dass das Kaiser Wilhelms- Gynm sium nunmehr auf das Land übergehen musste.

Punkt 2

Bewilligung der Kosten für den Straßenbau

Kanalisation usw. für das Jahr 1952 ^

Bürgermeister Kraulich gibt zur Kenntnis , dass der Haus haltsplan 1952/53 fertiggestellt und nach Beratung durch den Finanzausschuss demnächst dem Stadtrat zwecks Genehmigung vor= gelegt wird. Um in den vorgesehenen Strassenbauarbeiten keim weitere Verzögerung eintreten zu lassen, schlägt er vor, die H geordneten zusammen mit dem Bauausschuss zu beauftragen durch eine Ortsbesichtigung festzustellen, welche Arbeiten als drin lieh zu bezeichnen sind und gegebenenfalls mit den Vorarbeiten dieser Projekte sofort zu beginnen. Mit diesem Vorschlag soll keinesfalls in die Rechte des Stadtratee-Alleinbeschliessungs: recht- eingegrifi'en werden. Bs soll einzig und allein damit b zweckt werden, die dringendsten Strassenbauarbeiten bis zum Bes ginn der Wintermonate noch fertiggestellt zu sehen.

Nach eingehender Debatte wird folgender Beschluss g!

fasst:

Die Ausschreibung der Strassenbauarbeiten in der Sommerwiese soll sofort durchgeführt werden.Über weitere Arbe& ten wird beschlossen, nach Besichtigung der im Haushaltsplan vo

gesehenen Projekten durch die Beigeordneten und den nauaussciJi

Punkt* 3

Abänderung des Bebauungsplanes auf dem oberen und unteren Wassergraben und der an= stossenden Koblenzerstrasse

Durch den Herrn Stadtvermessungsrat a. D. Neugebauer wurde für den oberen und unteren Wassergraben und der angrenzenden Kob= lenzerstrasse ein neuer Bebauungsplan fertiggestellt.Gleich = zeitig wurde auch für das naugebiet Sommerwiese ein Bebauungsplan aufgestellt.Beide Pläne liegen heute dem Stadtrat zur Beschluss' fassung vor. Bürgermeister Kraulich gibt Erläuterungen zu den beiden Plänen. Der in 1938 für das Bebauungsgelände am Wasser= graben auf-ge stellte Bebaungsplan, der übrigens durch die Regiert! noch nicht genehmigt war, ist ausser Kraft zu setzen.

Jn der anschliessenden Debatte schlägt Beigeordneter Peiß vor in dem Bebauungsplan "Sommerwiese" folgende Änderung vorzu = nehmen: Schaffung eines Verbindungsweges vom Wendeplatz der

Sackstrasse zwischen Herderstrasse und Eichendorffstrasse zur Eichendorffstrasse. Stadtrat Frank beanstandet, dass dem Stadtra vor Fertigstellung der Pläne durch Herrn Neugebauer nicht vorers eine Skizze vorgelegt wurde. Bürgermeister Kraulich erklärt zur Beanstandung Frank, die beiden Pläne mussten, um in den Bauvor^ haben keine Verzögerung eintreten zu lassen auf schnellstem We&

f ertig