Akte 
Sitzung 28.November 1951
Entstehung
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Bericht über die Stadtratsitzung vom 28. No

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Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich die Beigeordneten Fehl, Intra und Hannappel, die Stadträte:

Kaiser, Leisenheimer, Intra N., Hartert, Frl. Seepe, Rothbrust Eberz M, Scheidt, Schneckenburger, Altenhofen, Frau Hirsch,

Kuntermann, Frank, Horschheuser.

Entschuldigt fehlten die Stadträte: Rossbach, Eberz A.,Schmidt

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Um 17,3h Uhr eröffnet der Vorsitzende, Bürgermeister Kraulich, die Sitzung. Nachdem er festgestellt, dass zur Sitzung ordnungs­gemäss geladen und der Stadtrat beschlussfähig ist, wird zur Ta­gesordnung übergegangen:

Funkt 1 :Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 60 000 DM zur Er­neuerung der Wasserleitung.

In seiner Sitzung vom 16. August ds.Js. hatte der Stadtrat die Stadtverwaltung einstimmig ermächtigt, wegen Aufnahme eines Dar­lehens zum Zwecke des Ausbaues Ber Wassereieitang mit der Kreis­sparkasse in Montabaur ig. Verbindung zu treten. Bürgermeister Kraulich gibt zur Kenntnis, dass die Kreissparkasse sich bereit erklärt hat,ein Darlehen in Höhe von 60 000 DM unter folgenden ^ ' Bedingungen zu gewähren:

Zinssatz 6 1/2 Verwaltungskostenbeitrag einmalig 1%. Das/Dar­lehen ist rückzahlbar in 15 Jahren.

Die Frage des Stadtrates Kuntermann, ob das Darlehen arueh eventuell auch früher zurückgezahlt werden könnte, wird durch den Bürger­meister bejaht. - Einstimmig genehmigt der Stadtrat"die Aufnahme des Darlehens unter den angegebenen Bedingungen.

Anschliessend betont aerBürgermeister, -

Bürgermeister,""dass die aufzunehmenden Gelder auf das Schuldkonto des Wasserwerkes laufen und von diesem zu verzinsen und abzutragen sind.

Punkt 2 : Beschlussfassung über die sofortige.Inangriffnahme der Erneuerungaarbeiten an der Wasserleitung.

Auf Grund der Ermächtigung des Stadtrates in der Stadtratsitzung vom 16. November 1951 hat die Verwaltung am 19. ds.Mts. die er­forderlichen 2 300 Meter Wasserleitungsrohre mit 200 mm Durchmes­ser gekauft. Bürgermeister Kraulich schlägt vor, mit den Wasser- leitungserneuerungsarbi^eten sofort zu beginnen. Die Rohre werden noch im Monat Dezember angeliefert, um einer mit aller Wahrschein­lichkeit am 1. Januar 1952 eintretenden Preiserhöhung von 15%, das sind in diesem Falle 1o 000 DM, zur'entgehen. Sie werden direkt an die Baustellen gebracht um sofortveingebaut zu werden. Mit dieser Maßnahme wird nicht allein die Gefahr des Diehstahl beseitigt, son­dern es werden- auch bedeutende Beförderungskosten gespart, die sicherlich bei einer Anlagerung der Rohre bis zum Frühjahr entste­hen würden.

Der Finanzierungsplan der Erneuerungsarbeiten ergiht folgendes Bild:

Gesamtkosten nach dem neuesten Kostenvoranschlag =95 000 DM Die Finanzierung ist wie folgt vorgesehen:

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