Akte 
Sitzung 15. Februar 1951
Entstehung
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Punkt 7 verschiedenes

Gelände Kulturamt und schliessendes Dienstwohnungsgebäude.

Beigeordneter Pehl gibt bekannt, dass Lorenz Stendebach in mündlicher Verhandlung einen Tausch wie folgt vorgeschlagen hat:

Das Gelände auf dem dasKulturamtsdienstgebäude steht, ist zum grössten Teil Eigentum der Stadt Monta= baur. Der kleinere Teil gehört Stendebach. Das Gelände auf dem die Dienstwohnung steht ist etwa je zur Hälfte Eigentum der Stadt und des Lorenz Stendebach. §t§nde= bach will derart tauschen, dass er^seinen Geländean = teil auf dem das Dienstgebäude steht an die Stadt ab = tritt während demgegenüber die Stadt ihrem Geländean= teil auf dem die Dienstwohnung steht , an Stendebach abtritt.

* ^ Stadtrat erklärt sich um in der ganzen

Angelegenheit Ordnung schaffen zu können, mit dem von Stendebach vorgeschlagenen Tausch einverstanden. Herr Bürgermeister bezw. die Verwaltung wird ermächtigt,mit Herrn Stendebach in Verhandlung,zu treten und gegebenen= falls einen Abschluss zu tätigen.

Punkt 7 Verschiedenes.

Verkehrssicherung in der Stadt Montabaur

Der Stadtrat nimmt Kenntnis von einem Schreiben des nerrn Regierungspräsidenten betr. Tankstelle der Firma Karl Arnst auf dem Bürgersteig, Freigabe der Sauertal = strasse, Ausdehnung des Halteverbots ab 1.5.1951 bis zum Postamtsgebäude, Anbringung der Geschwindigkeitsschilder und Halteverbotszeichen, sowie Verbreiterung des Fahrdamms vor dem Gymnasium.

.Bezüglich des Fahrdamms vor -dem Gymnasium ist zu

bemerken, dass die Post die durch die Kabelarbeiten aufge= rissnne Pflasterung wieder hergestellt hat, sodass bei einer Verbreiterung des Fahrdamms kein Kostenersparnis eintritt.

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mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet. Nachdem die Presse usw. den Sitzungssaal verlassen haben, folgt die nicht = öffentliche Sitzung.

Punkt 1

Nichtöffentliche Sitzung.

Wohnungsbau der Stadt Montacaur. *

Beigeordneter Pehl gibt einen eingehenden Bericht * über den weiteren Wohnungsbau der Stadt und die bisher mit

der Mittel-Rheinischen Heimstätte in Koblenz geführten Ver = handlungen. Geplant ist die Errichtung von 4 Doppel-Wohnhäu = sern mit zusammen 2o Wohnungen. Vorerst ist jedoch die Finan­zierung sicherzustellen. Stadtrentmeister Gilles berichtet über den derzeitigen Stand der Finanzierung.

Bei dieser Gelegenheit wird auch der bereits in der' Sitzung vom 22. Dezember 1950 genehmigte Abbruch und manbau des Hauses Schloss, Steinwegstraße, wieder in Erwägung ge =

4. 2

1955

18. 9.

1952

^{23.10,4,

27.11.

zogen, Aus dem Stadtrat werden Stimmen laut, mit diesen Ar =, beiten sofort zu beginnen. Stadtrentmeister Gilles schlägt t vor, die Angelegenheit zurückzustellen bis auch die Finan = ' zierung der 4 Doppel-Wonnhäus/er geklärt oder wegen der Hau? bauten wenigstens ein klares Bild geschaffen ist. Die dies ^ bezüglichen Verhandlungen werden beschleunigt fortgeführt.

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#22. 1.

Der Stadtrat erklärt sich hiermit einverstanden

18 . 12 .) 1952