Akte 
Sitzung 28. November 1950
Entstehung
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Die Mieteinnahmen aud den beiden Gebäuden = monatlich 295-D.! stehen jedoch in keinem Verhältniss zu. diesem Betrag.

Der Bürgermeister sowie der Stadtrat sind ein = stimmig der Ansicht, dass in der Angelegenheit nicht überstürzt gehandelt werden darf. Selbstverständlich sind die Verhandlungen fortzuführen, so auch die Klärung mit Stendebach über den evtl. Erwerb der dem Stendebach gehörenden Parzellen. Die Beigeordne= ten sowie Stadtrat F^ank als Vertreter der D.P. werden laufend von dem Stand &er Verhandlungen in Kenntnis gesetzt. Zu diesen Besprechungen wird für die Dauer der Erkrankung des Beigeordneten Jntra,.Stadtrat Heger als Vertreter hinzugezogen.

Mitgliedschaft zum Bauverein des Unterwesterwaldkreises.

Wie Herr Bürgermeister berichtet, ist die Stadt Montabaur Mitglied des Bauvereins und zwar mit einem Anteil von 200R.M. Auf Grund der Umstellungsvorschriften, die durch die Währungs= reform notwendig wurden, ist dieser Betrag auf l00-D.M,umge= stellt worden. Um den Betrag auf den alten Stand zu bringen ,

sind $00 -D.M. nachzuzahlen. Weiter war der jeweilige Biirger== meister der Stadt Montabaur Vorstandsmitglied des Vorstandes des Bauvereins. Jn den Vorstand kann aber nun ein Mitglied des Bauvereins gewählt werden, da§ selbst mindestens einen An= teil von 200-LD.M. besitzt. Dass es für die Stadt Montabaur von sehr grossen J^teresse ist, dass der jeweilige Bürgermeis: ter dem Bauverein als Vorstandsmitglied angehört , ist eine Selbstverständlichkeitf Einstimmig genehmigt daher der Stadt:

die Zahlung von 100-D.M. zum Anteil der Stadt Montabaur wowie die weiteren 200D.M. als Anteil für den Bürgermeister der Stadt Montabaur.

Nachdem dieser Punkt erledigt ist, verliest Stadtinspektor Sack das Protokoll der letzten Stadtratssitzung. Beanstandungen ergeben sich keine.

Um 21 ^o_ Uhr ist die Sitzung beendet.

^ Es kann jedoch dem Bürgermeister nicht zugemutet werden, dass er den Anteilsbetrag, wie das in früheren Jahren ge= schah , aus eigenen Mittel zahlt.

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