IS. 1951
namens des Stadtrates der freiw. Feuerwehr für ihre Leistungen in letzterer Zeit die vollste Anerkennung ans. Beigeordneter Hannappel als Vorsitzender der Brandabschätzungskommission bestätigt die guten Leistungen der freiw. Feuerwehr Montabaur.
13. 4. 1951 ^
7. 6.
1951
Punkt 9
^Aufnahme eines Vertreters des Bundes der Heimatvertriebenen in den Wohnungsausschuss.
Der Ortsbund Montabaur hat in Vorschlag gebracht: Ingenieur Hernhard Speer.
Einstimmig stimmt der Stadtrat diesem Vorschlag zu.
Bewillig e$nes Zuschusses zu den sächlichen ^ Kosten der Lesehalle.
Der Bürgermeister schlägt vor 4 rm Brennholz zur Verfügung zu stellen. Einstimmig ist der Stadtrat
16. 8., 1951 ^
Um den Fremden ein Orientierungsbild von nontabaur zu^ geben empfiehlt Beigeordneter Fehl ein neft " Fiemdenführer der Stadt montabaur" herauszugeben. Der Antrag wird allgemein be= grübst und Herr Bürgermeister mit der Durchführung'beauftragt.
1§951
18.10.
1951
,16.11.
1951
j ^28.11. ! 1951
Grunderwerb für den Wohnungsbau
Eigentümer der Grundstücke Stendebach Lorenz u.Sack August
Bevor dieser Punkt besprochen wird, bittet der Bür = germeister dringend im besonderen Jnteresse der Stadt Sie ^ Angelegenheit geheim zu halten. Wie Herr Bürgermeister weiter ausführt, muss auch im kommenden Jahre die Bautätig= keit wieder einsetzen. Bei den z.Zt. im Bau befindlichen 4 Bauten mit 44 Wohnungen darf es nicht bleiben.Weitere Flüchtlinge sind zu erwarten. Ausserdem ist die Zahl der Wohnungssuchenden sehr groß, wenn auch die Wohnungssuchen de die in der näheren Umgebung von Montabaur wohnen ,vorn= herein auszuscheiden sind. Eigenes Bauland steht der Stadt leider nicht mehr zur Verfügung. Das^ an die Bauten in der Sommemwiese anschliessende Land befindet sich im Besitz von Stendebach Lorenz u. Sack August. Beide sind bereit, ihren Besitz an die Stadt zu verkaufen.Gesamtfläche etwa 700 Ru= ten. Gefordert werden von Stendebach 25-D.M. und von Sack 3o-D.M. je Rute.
Der Stadtrat erkennt an , dass weiteres Bau= land beschafft werden muss. Der Bürgermeister wird daher einstimmig ermächtigt, mit den beiden Besitzern zu verhan= dein.
Punkt 2
Kauf des Baugnnndstückes von Frau Anna Hausmann geborene Selker, Herzog-Adolfstrasse,
Es handelt sich um das Grundstück Ecke Bergstrasse- Herzog-Adolfstrasse. Grösse etwa 3o Ruten. Hiervon Be = bauungsfläche etwa 15-20 Ruten. Gefordert werden 2500-D.M. Dieser Preis ist zu hoch.und für ein Bauen nicht rentabel.. Der Frau Hausmann soll dieses mitgeteilt werden. Falls sie' ihre Forderung nicht bedeutend herabsetzt, kommt ein Kauf durch die Stadt hicht in Frage.
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