Preis.Für die Strassenbaükosten ist jedoch ein höherer Preis zu.' er rechnen. <
Der Preis für den Bauplatz am Wasserbehälter auf der oberen Alberthöhe ist noch festzuüQgen . Der Bürgermeister, die Beigeord= neten und ein Vertreter der D.P. werden ermächtigt, mit den Bau = lustigen bezüglich Strassenbaükosten usw. zu verhandeln. Für die abzuschliessenden Verträge sollen die alten Verträge als Grund = läge dienen. Der Beschluss vom 14.11.1947, wonach eine zweite Wohnung] zu schaffen ist, bleibt vollauf bestehen. Die Stadt erklärt sich i
jedoch bereit finanzielle Vergünstigungen und zwar durch teilweise j Übernahme von Zinsen für weiter aufzunehmende Darlehn zu gewähren, ' ]
um so die Schaffung einer zweiten Wohnung den Baulustigen zu er = j leichtem. Jm übrigen wird die Bedingung gestellt, der Bau muss jj
innerhalb eines Jahres nach Zuweisung des Bauplatzes erstellt sein. 1
Punkt 4
-Bebauungsplan der Stadt
Wie der Stadtbaumeister berichtet, liegt der Landesre = gier.ung- Minister für den Wiederaufbau- in Koblenz ein Fläpchen = --
nutzungsplan4 Wirtschaftsplan ) zur Genehmigung vor. Ein neuer Be= j bauungsplan kann erst nach Genehmigung des Wirtschaftsplanes aufge= J stellt werden. j
Anschliessend gibt der Bürgermeister bekannt, welche L Möglichkeiten vorhanden sind, Baugelände zu erschliessen. l'.f
Baugelände zwischen Eschelbacher.strasse und Elgendorferstraße/ j Leider befindet sich in diesem Gelände ein grösserer Besitz der Fi= j nanzverwaltung, der bisher für den Wohnungsbau nicht freigegeben ; wurde. Die Verhandlungen werden jedoch fortgeführt. ü
Jm Tiergartengelände liegen etwa 3o Bauplätze, die sich im j privaten Besitz befinden. An diese Besitzer ergeht die dringende Em=j pfehlung, ihr Bauland nicht als Spekulationsobjekte anzusehen, son= 1 dem der Not der Zeit gehorchend,ihre Grundstücke für vernünftige j Preise den Baulustigen zur Verfügung zu stellen. Denjenigen B^sitzer^ ! die durch übertriebene hohe Forderungen mit ihren Grundstücken nur spekulieren, kann ein Riegel vorgeschoben werden.Solchen Leuten ist ! mit einer kurzfristigen Enteignung schnellstens geholfen. j
Das Baugelände au^ der Alberthöhe zu erschliessen, erfordert z.Zt. für Strassenbau und Kanalisation zu hohe Kosten./ !i
Der^yAntrag von Stadtrat Frank im neuen Bebauungsplan auch ! dreistöckige Hauser vorzusehen , fand die Zustimmung des Bürgermeisters und der Versammlung. Herr Frank bittet gleichzeitig die Kreis = polizeiverordnugg vom 1.12.1932 zu überprüfen. , -
Wie auch in der letzten Sitzung, so ergeht erneut wieder di j: ^ Anfrage bezüglich der Bauplätze des Bauvereins.
Einstimmig wird beschlossen den Herrn Landrat zu bitten, um= gehend eine Mitglieder'&ersaQimlung des Bauvereins einzuberufeh um wegen der Bauplätze eine Entscheidung herbeiführen zu lassen.
Punjkt 5
R.A.D. Gebäude und altes Schulgebäude Koblenzerstrasse.
Bürgermeister Kraulich berichtet über die seit längerer Zeit } geführten Verhandlungen auf Freigabe des R.A.D.Gebäudes. Verschiede^ ; nen Zwecken sollte das Gebäude zugeführt werden. So war vor etwa ei^ ! nem Ja^r geplant eine Bäckerfachschule in dem Gebäude unterzubringeü j Nachdem die Flüchtlingsfrage bnennend wurde, sollte das Gebäude ' ! vorübergehend den Flüchtlingen als Wohnung dienen. Wenn man heute I ! von verschiedenen Stellen dieses auch nicht wissen will, so war die Möglichkeit gegeben, vielen Familien in dem Gebäude eine bessere Unterkunftsmöglichkeit zu bieten, als sie es in anderen Gebäuden der Stadt finden konnten. Man muss immer bedenken, ein grosser Teil der Stadt ist alt und,bietet kaum Unterbringungsmöglichkeit für Flücht^[ lingsfam&lien. Von den .Neu—Wonnungen ist ein grosser Teil von der Be^ Satzung belegt. Das Bemühen auf Freigabe des R.A.D.Gebäudes für die
vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen war daher voll and gar;

