Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1928-1933
Entstehung
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sammlung wird folgendes Beileidstelegramm an die Stadt Koblenz zu Händen des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Russell gesandt:
„Soeben hier tagende Stadtverordneten-Versammlung spricht Stadt Koblenz
zu dem traurigen Unglücksfall herzliche Teilnahme aus.“
Gez. Roth, Bürgermeister,
Dr. Tewes, Stadtverordneten-Vorsteher.

1. Neufestsetzung des Schulgeldes am Gymnassium
Auf Grund des Schulgeldgesetzes vom 18. Juli 1930 wird beschlossen, das Schulgeld an dem hiesigen städt. Gymnasium mit Wirkung vom 1.Juli 1930 ab auf 250,- RM jährlich für einheimische und auf 312,50 RM jährlich für auswärtige Schüler festzusetzen. Solange der Unterwesterwaldkreis einen Zuschuß zum Gymnasium von 15.000,- RM jährlich leistet, zahlen die Schüler der Landgemeinde dieses Kreises jährlich 250,- RM.
Zur Förderung begabter minderbemittelter Schüler einschließlich Geschwisterermäßigung, Erziehungsbeihilfen und ähnliche Unterstützungen sowie Hilfsbücherei wird ¼ des tatsächlichen Schulgeldaufkommens bereitgestellt.
Die Aufnahmegebühr beträgt wie bisher für den Schüler 5,-Reichsmark.

2. Neufestsetzung des Schulgeldes an der Katharinenschule
Der Punkt stand nicht auf der Tagesordnung. Die Dringlichkeit der Verhandlung wurde daher beschlossen. Nach kurzer Verhandlung wird die Vorlage der Finanzkommission zurückgestellt.

3. Nachträgliche Genehmigung von Kultur- und Holzwerbungskosten
Zu genehmigen sind
a) Kulturkosten
1236,50 RM
Zu genehmigen sind
b) Holzwerbungskosten
2260,48 RM