Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1928-1933
Entstehung
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Gymnasiums geht weit über die Grenzen von Montabaur hinaus. 2/3 der Schüler entstammen aus dem hiesigen Kreis einschließlich der Stadt Montabaur. Schon aus diesem Grunde hat das Gymnasium für den Kreis eine sehr hohe Bedeutung.
Herr Stadtverordneten-Vorsteher erläutert alsdann die Gründe, warum der kürzlich von der Verwaltung aufgestellte und dem Kreis vorgelegte Haushaltsplan anders ausgesehen habe als der jetzt der Stadtv. - Versammlung zur Beschlußfassung vorliegende. Maßgebend hierfür seien sowohl die inzwischen eingetretenen geänderten Verhältnisse als auch die durch die Finanzkommission erfolgten Streichungen verschiedener Ausgaben.

Unter andern seien an Mehreinnahmen eingesetzt:
1) Die vom Kreis bewilligten 15.000,- RM,
2) Mehreinnahmen an Holz durch Steigerung des Holzpreises,
3) Erhöhung des Ergänzungszuschusses für die Volksschule,

An Ausgaben wurden abgesetzt:
1) Die Abschreibungen des städt. Elektrizitätswerkes,
2) die Abschreibungen des städt. Wasserwerkes,
3) die Kosten für vorgesehene Wassermesser,
4) die Kosten für Einsparung einer Studien-Assessor-Stelle,
5) die Kosten für Einsparung einer Polizeibeamtenstelle.

Hiernach sind die erforderlichen Steuerzuschläge natürlich niedriger als in dem, dem Kreis vorliegenden, Haushaltsentwurf.
Die in der Öffentlichkeit in dieser Hinsicht der Stadtverwaltung Montabaur gemachten Vorwürfe werden daher energisch zurückgewiesen.
Herr Stadtverordneten-Vorsteher verliest alsdann ein Schreiben der hiesigen Vereinigten Handwerker Innung wonach äußerste Sparsamkeit seitens der Stadtverwaltung gefordert wird, was jedoch schon bei Durchberatung des Haushaltsplanes seitens der Finanzkommission seine Verwirklichung gefunden habe. Er spricht auch namens der Stadtverordneten-Versammlung dem Herrn Bürgermeister Roth besten Dank und Anerkennung dafür aus, dass es ihm dank seiner guten Beziehungen gelungen sei, im Laufe des gegenwärtigen Rechnungsjahres rd.